Politische Krise treibt Palladium-Preis

„Privatanleger sollten es der deutlichen Mehrheit der Notenbanken gleichtun und ihre Goldinvestments im Portfolio belassen“, rät Baumbach. Denn unabhängig von den jeweils aktuellen Preistrends des gelben Metalls versichere das Edelmetall seine Eigentümer seit Jahrhunderten gegen schwere Verwerfungen an den Kapitalmärkten und insbesondere den Währungsmärkten.

„Fünf bis zehn Prozent der eigenen Anlagen in Gold“

„Daher empfehlen wir beständig, etwa fünf bis zehn Prozent der eigenen Anlagen mit Gold abzudecken.“ Baumbach sieht mehrere mögliche Anlässe für eine Erholung der Goldnotierung: „So könnten beispielsweise Privatleute in China wieder mehr Gold erwerben, da sie nur über wenige Anlagealternativen verfügen.“

Daneben habe der indische Markt Potenzial, positiv zu überraschen. „Indien könnte unter dem neu gewählten Premierminister Narendra Modi die geltenden scharfen Handelsbeschränkungen für das Edelmetall lockern“, zitiert Baumbach entsprechende Marktspekulationen. Bisher dämpften unter anderem Zölle von 15 Prozent auf Goldimporte die Nachfrage aus Indien.

„Eine Lockerung dürfte die traditionell dem Gold zugewandte indische Bevölkerung wieder zu stärkeren Käufen veranlassen.“ Ob und wann die Handelsschranken fallen werden, sei aber noch offen.

Seite drei: Palladium testet neue Höchststände

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