20. November 2014, 07:55
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“Unbewusst Öko”

Das Thema “Öko” ist längst keine isolierte Nische, meint Gunter Schäfer, Marketing Direktor bei Ökoworld. Er sieht in dem Thema einen sich vergrößernden gesellschaftlichen Trend.

Gastbeitrag von Gunter Schäfer, Ökoworld

Gunter Sch Fer 1-Kopie in Unbewusst Öko

Gunter Schäfer, Ökoworld: “Öko ist gesellschaftsfähig geworden und ein Stück weit in der Normalität angekommen.”

Wer denkt “Öko” bedeutet isolierte Nische und Konsumverzicht – der sollte sich einmal den Konsumalltag vieler Ottonormalverbraucher vor Augen führen, und die Temperatur der Trendwende bewusst fühlen. Aber: Wie erreicht man Menschen mit dem ethisch-ökologischen Ansatz in der Kapitalanlage und der Altersvorsorge?

Es geht darum, Menschen zu erreichen und anzusprechen, die mit “Öko” eigentlich bewusst nichts zu tun haben. “Öko” vielleicht sogar durch unbelegte Vorurteile negativ empfinden. Sich aber Tag ein Tag aus sehr ethisch-ökologisch-sozial im modernen Sinne verhalten. Ohne dies jedoch bewusst zu tun. Im Konsumverhalten. In der Ernährung, Körperpflege, Mobilität, der Kommunikation, der Energienutzung, der Wahl des Optikers, in der Fitness, beim Genuss von Süßigkeiten und anderen Begleiterscheinungen des Alltags.

Ethisch-ökologische Erlebniswelten

Wir sprechen also von ethisch-ökologischen Erlebniswelten im normalen Tagesablauf. Klar ist, dass viele Menschen in dem festen Glauben sind, dass ethisches und ökologisches sowie soziales Leben/Konsumieren (und abgeleitet auch Investieren) ein isoliertes Nischendasein fristet und doch mehr „exotische Birkenstockträger und Körnerfresser“ bedient. Gut und schön.

Eine spannende Herangehensweise ist aber, den Menschen vor Augen zu führen, mit wie vielen „ethisch-ökologisch und sozial geprüften“ Unternehmen und Marken jeder bzw. viele von uns tagtäglich zu tun haben, ohne zu wissen, dass diese Produkte und Helferlein Einzug in ein ethisch-ökologisches Verhalten gefunden haben. Also doch “unbewusst Öko” oder “Öko 2.0”. Viele Menschen sind also mehr “Öko” als sie denken.

 

Seite zwei: Öko im Alltag

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