Anzeige
Anzeige
9. Oktober 2015, 16:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bankenpräsident Fitschen warnt vor zu großer Sorge um Schwellenländer

Der Präsident des Bankenverbandes (BdB), Jürgen Fitschen, hat vor übertriebenen Sorgen um die Wachstumsschwäche von Schwellenländern wie China und Brasilien gewarnt.

Bankenpräsident Fitschen warnt vor zu großer Sorge um Schwellenländer

Jürgen Fitschen, BdB: “Dass sich das konjunkturelle Klima in den Schwellenländern abkühlt, ist zum Teil eine normale Korrektur vorangegangener Überhitzung.”

“Die Sorge vor einem Abrutschen der Weltwirtschaft in eine neuerliche Krise ist überzogen”, sagte der Co-Chef der Deutschen Bank am Freitag anlässlich der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Fitschen glaubt an weiteres Wachstum

“Dass sich das konjunkturelle Klima in den Schwellenländern abkühlt, ist zum Teil eine normale Korrektur vorangegangener Überhitzung”, so Fitschen. Zudem würden einige Länder hausgemachte Strukturprobleme aufweisen. Grundsätzlich werden die Schwellenländer nach Überzeugung von Fitschen weiter wachsen – aber mit einem etwas niedrigeren Tempo.

Einen Teil der schwächelnden Entwicklung könnten zudem die Industriestaaten auffangen. So befänden sich die USA in einem soliden Aufschwung, und auch der Euro-Raum erhole sich konjunkturell. Bedenken, dass eine mögliche Zinsanhebung der US-Notenbank Fed zu abrupten Kapitalbewegungen führe und damit die wirtschaftlich schwierige Lage der Schwellenländer verschärfe, teilt Fitschen nicht.

Ein Zinsschritt wäre keine Gefahr: “Er würde vor allem unterstreichen, dass die US-Wirtschaft inzwischen so robust ist, dass sich auch die Geldpolitik allmählich aus dem Krisenmodus verabschieden kann.”

Quelle: dpa-AFX

Foto: BdB

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Börsen-Ausblick 2018 – Altersvorsorge – Immobilienmarkt Deutschland – Finanzvertrieb-Trends

Ab dem 14. Dezember im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Insurtech-Boom: Versicherer geben sich gelassen

Die Mehrheit der deutschen Versicherer sehen die Konkurrenz durch Insurtechs nicht als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Auf das disruptive Potenzial von Internet-Riesen wie Google oder Amazon blickt die Branche demnach mit größerer Sorge.

mehr ...

Immobilien

Vonovia will österreichischen Immobilienkonzern Buwog schlucken

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia will sich in einem Milliarden-Deal den österreichischen Rivalen Buwog einverleiben. Beide Unternehmen hätten eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, teilte Vonovia am Montag in Bochum mit.

mehr ...

Investmentfonds

Globale Trends auf dem ETF-Markt

ETFs waren bei Anlegern weltweit in 2017 stark gefragt, auch im November hat sich der Trend fortgesetzt. Besonders beliebt waren Aktien ETFs. Die Entwicklung auf den globalen ETF-Märkten im November und im bisherigen Jahresverlauf hat Amundi zusammengefasst.

mehr ...

Berater

Elke König als oberste Bankenabwicklerin in Europa bestätigt

Die frühere Chefin der deutschen Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Elke König, bleibt für fünf weitere Jahre oberste Bankenabwicklerin in Europa.

mehr ...

Sachwertanlagen

Dr. Peters kündigt weiteres Hotelprojekt an

Die Dr. Peters Group aus Dortmund hat ein Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Düsseldorf und der Messe erworben. Auf dem Grundstück sollen bis Mitte 2020 ein 3-Sterne-plus Hotel der Marke Holiday Inn Express und ein Parkhaus entstehen.

mehr ...

Recht

Versicherungsanlageprodukte: Vermittlung nach Umsetzung der IDD

Die Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtline IDD in deutsches Recht bringt auch neue Anforderungen an die Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten mit sich. Konkrete Informationspflichten und Wohlverhaltensregeln ergeben sich aus der “Delegierten Verordnung” der EU.

mehr ...