26. Mai 2015, 08:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Dirk Müller: “Wir sind kein Aldi-Fonds”

“Mr. Dax” Dirk Müller hat im März einen eigenen Aktienfonds lanciert. Cash. sprach mit dem Börsenexperten über den “Dirk Müller Premium Aktien” und was den Fonds von den meisten anderen unterscheidet.

Dirk Müller Aktienfonds

“Der Fonds setzt ganz klassisch auf Value-Aktien, ebenso wie Warren Buffett es macht.”

Cash.: Sie haben im März einen Aktienfonds aufgelegt. Gibt es noch nicht in ausreichender Zahl Fonds dieser Couleur am Markt?

Müller: Die Frage ist durchaus berechtigt angesichts von bereits 8.000 zugelassenen Fonds hierzulande. Aber die Gründe liegen ebenfalls klar auf der Hand. Zum einen ging es mir darum, mein eigenes Geld anzulegen. Denn ich habe dasselbe Problem wie die meisten Menschen, die Altersvorsorge betreiben müssen. Und Aktien sind dafür ein sehr wichtiges Instrument. Aber auch ich bin nicht in der Lage, dreißig, vierzig, fünfzig Aktien im Depot zu verwalten und dauerhaft zu betreuen.

Das muss professionell geschehen, was Zeit und Geld kostet und nur in der Gemeinschaft von Anlegern Sinn macht. Tatsächlich hat mich an jedem Fonds, den ich mir angeschaut habe, irgendein Detail gestört. Die meisten Produkte waren mir zu sehr aus Sicht der Fondsgesellschaft gedacht und zu wenig aus Anlegersicht. Es muss aber für beide Seiten passen.

Was ist das Besondere am Dirk Müller Premium Aktien?

Der Fonds setzt ganz klassisch auf Value-Aktien, ebenso wie Warren Buffett es macht. Mit diesem Thema bin ich seit Jahren vertraut und es ist wichtig, wenn ich Geldanlage langfristig betreiben will. Das ist kein Trendthema, sondern es geht darum, sich über Jahre idealerweise an den besten Unternehmen rund um den Globus zu beteiligen. Das machen viele. Zugleich sollen diese starken Aktien auch noch eine gute Wachstumsperspektive haben. Auch das machen viele.

Seite zwei: “Verzicht auf Wertpapierleihe”

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. Aldi ist die Berichterstattung: keine kritischen Nachfrage, sondern lange Werbebotschaften von Herrn Müller. Dazu dann der Fehler: der Fonds ist nicht im März, sondern am 17.4.15 lanciert worden. Und der Fonds ist in der Schweiz gar nicht zugelassen. Dislike!

    Kommentar von Sam G. — 26. Mai 2015 @ 09:25

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Versicherungen für wahre Freunde

Die Coronazeit sorgt dafür, dass sich immer mehr Deutsche ein Haustier anschaffen. Doch während Mäuse, Hamster, Katzen oder Kanninchen in der privaten Haftpflicht mitversichert sind, gilt es bei einem Hund versicherungsseitig einiges zu beachten. Sonst wird es teurer.

mehr ...

Immobilien

Mehr Klimaschutz beim Wohnen geht nur mit fairer Kostenverteilung

„Deutschland wird die Klimaziele beim Wohnen nur dann erreichen können, wenn bei allen Maßnahmen drei Grundprinzipien befolgt werden: Energieerzeugung vor Ort im Wohnviertel muss endlich für alle ermöglicht werden. Es ist wirksame staatliche Zuschussförderung notwendig und die Kosten müssen gerecht zwischen Vermietern und Mietern verteilt werden“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

mehr ...

Investmentfonds

Ex-Wirecard-Chef Braun bleibt in Haft

Nach dem Bilanzskandal beim insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard bleibt der frühere Vorstandschef Markus Braun vorerst in Untersuchungshaft.

mehr ...

Berater

Börsenboom treibt Geldvermögen: Stärkster Anstieg seit 2005

Boomende Aktienmärkte haben 2019 das Vermögen der Menschen rund um den Globus nach Berechnungen der Allianz in Summe kräftig steigen lassen. Weltweit habe das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte zum Vorjahr um 9,7 Prozent auf 192 Billionen Euro zugelegt.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Negative Zinsen auch im Immobilienbereich nicht mehr ausgeschlossen”

Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig, auch wegen der weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Bild zeichnete Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich einer Online-Konferenz der Project Unternehmensgruppe. 

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...