Dirk Müller: „Wir sind kein Aldi-Fonds“

„Mr. Dax“ Dirk Müller hat im März einen eigenen Aktienfonds lanciert. Cash. sprach mit dem Börsenexperten über den „Dirk Müller Premium Aktien” und was den Fonds von den meisten anderen unterscheidet.

„Der Fonds setzt ganz klassisch auf Value-Aktien, ebenso wie Warren Buffett es macht.“

Cash.: Sie haben im März einen Aktienfonds aufgelegt. Gibt es noch nicht in ausreichender Zahl Fonds dieser Couleur am Markt?

Müller: Die Frage ist durchaus berechtigt angesichts von bereits 8.000 zugelassenen Fonds hierzulande. Aber die Gründe liegen ebenfalls klar auf der Hand. Zum einen ging es mir darum, mein eigenes Geld anzulegen. Denn ich habe dasselbe Problem wie die meisten Menschen, die Altersvorsorge betreiben müssen. Und Aktien sind dafür ein sehr wichtiges Instrument. Aber auch ich bin nicht in der Lage, dreißig, vierzig, fünfzig Aktien im Depot zu verwalten und dauerhaft zu betreuen.

Das muss professionell geschehen, was Zeit und Geld kostet und nur in der Gemeinschaft von Anlegern Sinn macht. Tatsächlich hat mich an jedem Fonds, den ich mir angeschaut habe, irgendein Detail gestört. Die meisten Produkte waren mir zu sehr aus Sicht der Fondsgesellschaft gedacht und zu wenig aus Anlegersicht. Es muss aber für beide Seiten passen.

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Was ist das Besondere am Dirk Müller Premium Aktien?

Der Fonds setzt ganz klassisch auf Value-Aktien, ebenso wie Warren Buffett es macht. Mit diesem Thema bin ich seit Jahren vertraut und es ist wichtig, wenn ich Geldanlage langfristig betreiben will. Das ist kein Trendthema, sondern es geht darum, sich über Jahre idealerweise an den besten Unternehmen rund um den Globus zu beteiligen. Das machen viele. Zugleich sollen diese starken Aktien auch noch eine gute Wachstumsperspektive haben. Auch das machen viele.

Seite zwei: „Verzicht auf Wertpapierleihe“

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