Anzeige
23. Dezember 2015, 08:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Jyske Invest sieht 2016 schwankungsarme Aktien im Vorteil

Was bietet Schutz in fallenden Märkten? Im Niedrigzinsumfeld und in Zeiten unvorhersehbarer Kurs-Kapriolen? 2016 soll erneut ein gutes Jahr für schwankungsarme Aktien werden, sagt Claus Grøn Therp, Fondsmanager des Jyske Invest Equities Low Volatility.

Therp Claus Gr N 2015 Small-Kopie in Jyske Invest sieht 2016 schwankungsarme Aktien im Vorteil

Claus G. Therp, Jyske Invest

Die Vorzüge der Anlagestrategie sind insbesondere dann “wertvoll”, wenn – wie bei der dänischen Investmentgesellschaft – niedrige Volatilität und außergewöhnliche Unternehmensqualität bei angemessenen Preisen ins Anlageziel rücken. Langfristig höhere Risiken werden mit höheren Renditen belohnt – so eine Grundsatzregel der Kapitalanlage.

“Innerhalb der Aktienanlage ist dies jedoch nicht der Fall”, warnt der Jyske Invest-Experte. „Hier hat sich in der Vergangenheit vielmehr gezeigt, dass nicht die risikoreichsten Aktien langfristig die beste Performance realisieren, sondern schwankungsärmere Aktien erstaunliche Outperformances erzielen.”

Risikofreie Rendite ist nicht länger zu generieren

Fundament des Erfolgs: Die Grundlage für ihren Rendite-Vorsprung legen Low-Volatility-Aktien in schwächeren Märkten. In Abwärtsphasen fallen sie folglich weniger stark als der Durchschnitt. Das adelt nicht nur die langfristige Wertentwicklung, sondern schont auch die Nerven der Anleger.

Längst haben Investoren akzeptiert, dass risikofreie Rendite im anhaltenden Niedrigzinsumfeld nicht länger zu generieren ist. Bei ihren Beutezügen sind sie auf der Risikokurve daher weit nach oben geklettert: von Staatsanleihen zu Hochzinsanleihen – jüngst hingegen auch zu risikoärmeren Aktien.

Angst vor stärkeren Einbrüchen nimmt zu

“Die letzten Jahre waren sehr gute Jahre für Low-Volatility-Aktienstrategien. Sie haben sich besser positioniert als der breite Markt”, analysiert Therp. Als Unsicherheits- und damit Nachfrage-Treiber verstärkten sich neben der “Null-Zinsen” auch die Abschwächung der Weltwirtschaft, die Sorgen um Chinas Wachstum sowie Währungsabwertungen in vielen Emerging Marktes – all diese Szenarien rückten Aktien mit niedriger Volatilität weiter in den Fokus.

Über allem schwebt weiterhin die zunehmende Angst vor stärkeren Einbrüchen an den Börsen. Abgesehen von leichten Rücksetzern 2011 klammern sich Aktienmärkte seit 2009 an den Aufwärtstrend. Nach einer so extensiven Rally wächst – zwangsläufig – die Korrektur-Gefahr. Daher ist Therp zuversichtlich, dass Low-Volatility-Strategien auch in den nächsten Quartalen gefragt sein werden.

Seite zwei: Bei Standardwerten muss der Preis stimmen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...