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23. Juni 2015, 11:07
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Low Volatility: Mehr Alpha bei reduziertem Risiko

Die gute Nachricht vorweg: In Folge zahlreicher konjunktureller Stimulationsprogramme und einer expansiven Geldpolitik erholt sich die Weltwirtschaft zusehends. Zwei Fragen bleiben: Was können wir aus der Entwicklung der Märkte im letzten Jahrzehnt lernen und welche Konsequenzen hat das für künftige Anlageentscheidungen?

Kolumne von Alexander Lehmann, Invesco

Low Volatility

“Low-Volatility-Strategien reduzieren das Verlustrisiko, ohne das Aufwärtspotential aufzugeben”.

Der Blick zurück zeigt, dass die Märkte nicht nur unter starken Kursschwankungen und einer hohen Unsicherheit litten, sondern dass fundamentale Kriterien für die Bewertung von Aktien oftmals vollständig ausgehebelt waren.

Da der einzelne Investor die Marktvolatilität nicht beeinflussen kann, bleibt ihm nur die Möglichkeit, attraktive Aktienstrategien zu identifizieren, die ihn am Kursaufschwung beteiligen und ihn gleichzeitig wirkungsvoll vor Kursabschwüngen schützen. Das leisten Low-Volatility-Strategien.

Ausgetretene Pfade verlassen

Wer damit erfolgreich sein will, muss allerdings ausgetretene Pfade verlassen, genauer gesagt die traditionelle Portfoliotheorie, die behauptet: Je höher das Risiko eines Wertpapiers, desto höher die erwartete Rendite und umgekehrt.

Neue wissenschaftliche Untersuchungen für unterschiedliche internationale Aktienmärkte zeigen ein davon abweichendes Bild. Der positive Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite kann sich umkehren und Aktien mit den niedrigsten Schwankungsbreiten können über längere Zeiträume die höheren Ergebnisse aufweisen.

Allerdings lässt sich ein entsprechendes Portfolio in der Praxis nicht durch die bloße Auswahl der Aktien mit der niedrigsten Volatilität zusammenstellen. Zwar wäre ein solches Portfolio gemäß der Portfoliotheorie am äußersten linken Rand der Effizienzkurve zu finden und würde als Minimum-Varianz-Portfolio das geringste theoretische Risiko beinhalten, jedoch greift die reine Risikobetrachtung zu kurz.

Seite zwei: Mehrwert für die Wertentwicklung

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