Anzeige
31. März 2016, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Warren Buffett wäre ein Bettler

Die Geldanlage in ETFs, also Exchange Traded Funds, ist weltweit auf dem Vormarsch. Mittlerweile gibt es über 4.000 Produkte mit einer Anlagesumme von rund drei Billionen US-Dollar. Und das Wachstum wird aller Voraussicht nach auch noch die nächsten Jahre anhalten. Aber warum eigentlich? Gastbeitrag von Tim Bröning, Fonds Finanz Maklerservice

Warren Buffett wäre ein Bettler

“Aktives Management ist im Grunde nichts anderes als das Ausnutzen von Marktineffizienzen, also zum Beispiel von Übertreibungen in die ein oder andere Richtung, die sich in hoher Volatilität widerspiegeln.”

Grundsätzlich gibt es dafür zwei Gründe: erstens, die Kosten sind gegenüber aktiv gemanagten Investmentfonds sehr niedrig. Zweitens, nur eine Minderheit der aktiven Fondsmanager schlägt die jeweilige Benchmark einschließlich Kosten und erwirtschaftet damit einen Mehrwert für den Anleger gegenüber den entsprechenden Indexfonds.

Nachteile von ETFs werden kaum beachtet

Allerdings übersehen viele Anleger die Nachteile, die eine passive Anlage mit sich bringt. Wenn Indizes 1:1 abgebildet werden, folgt der ETF immer der Vergangenheit! Entwickelt sich zum Beispiel die Bankenbranche sehr gut, steigt auch über die Zunahme der Marktkapitalisierung das Gewicht der Branche im abgebildeten Index immer weiter.

Der Investor ist dann, ohne dass er es bewusst wahrnimmt, im Bankensektor (oder in einzelnen Titeln oder Ländern) übergewichtet. Dies war beispielsweise 2007, kurz vor der Finanzkrise, der Fall. Und bei einem Einsetzen eines Crash zeigt sich der zweite große Nachteil eines ETF.

Der Anleger ist nicht nur in einem zuvor gut gelaufenen Segment übergewichtet, sondern auch voll im Markt investiert! Der Anleger akzeptiert also das volle Marktrisiko und damit wird auch deutlich, dass er definitionsgemäß beziehungsweise systemimmanent natürlich auch niemals den Index outperformen wird – auch nicht in Baissephasen.

Seite zwei: Aktives Management ist das Ausnutzen von Marktineffizienzen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...