28. April 2016, 08:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Riestern mit Fonds lohnt sich

In der öffentlichen Diskussion wird derzeit die Attraktivität der Riester-Rente mitunter pauschal bezweifelt. Angesichts der Nullzinspolitik der EZB könnten auch Riester-Produkte keine attraktiven Renditen mehr erzielen, so die Kritiker.

Riester-Policen in Riestern mit Fonds lohnt sich

Der ehemalige Arbeitsminister Walter Riester ist Urheber der gleichnamigen Vorsorgeform, die weiterhin keinen leichten Stand hat.

Diese Kritik gilt aber nicht für riestern mit Investmentfonds. Denn Investmentfonds setzen vor allem auf renditestärkere Anlageklassen wie Aktien. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Sparer, die mit Investmentfonds riestern, können von den langfristig überlegenen Renditechancen der Aktienmärkte profitieren – und zwar ohne die aktientypischen Risiken eingehen zu müssen. Denn auch die Riester-Verträge der Fondsgesellschaften enthalten die Zusage, dass die Einzahlungen der Sparer sowie die staatliche Förderung garantiert sind.

Bei ungünstiger Entwicklung an den Aktienmärkten schichten die Fondsgesellschaften die Riester-Gelder in andere Anlageklassen um. Zu Beginn der Auszahlungsphase stehen also selbst bei Rückschlägen an den Aktienmärkten mindestens die eigenen Sparleistungen zuzüglich der Zulagen sowie der Steuervorteile auf jeden Fall bereit.

Da Aktien aber erfahrungsgemäß auf längere Sicht überdurchschnittliche Renditen erwirtschafteten, haben Sparer, die mit Fonds riestern, die Aussicht auf überdurchschnittliche Anlageergebnisse im Alter. So erzielten beispielsweise deutsche Aktien gemessen am Dax in den letzten 50 Jahren einen jährlichen Zuwachs von im Schnitt über sieben Prozent.

Quelle: BVI

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Die schönen Vorteile der Garantie, ergeben eine sehr geringe Chance in Investments anzulegen, da der Großteil des Beitrags für die Garantie verbraucht wird.
    Versicherungsmakler aus München

    Kommentar von Wilfried Strassnig — 1. September 2016 @ 13:56

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Provisonsdeckel: Ideologie ersetzt Sachverstand? 

Der Provisionsdeckelentwurf polarisiert. Nun hat sich Bayerische Vorstand Martin Gräfer zum neuen offiziellen Referentenentwurf deutlich geäußert. Ideologisch motiviert, ohne Sachverstand und verfassungsrechtlich und europarechtlich unzulässig, lauten die Vorwürfe unter anderem. Der Kommentar im Wortlaut.

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

mehr ...

Berater

Neuer IT-Vorstand bei der BCA

Der Maklerpool BCA hat mit Roman Schwarze einen Nachfolger für IT-Vorstand Christina Schwartmann gefunden, die Ende März auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...