1. September 2016, 08:30
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US-Wahlkampf 2016: Nichts Genaues weiß man nicht

Der US-Präsidentschaftswahlkampf geht in seine heiße Phase. Am 8. November wird entschieden, wer auf Barack Obama folgt. In Umfragen liegt die demokratische Kandidatin Hillary Clinton derzeit vor ihrem republikanischen Mitbewerber Donald Trump. Gastbeitrag von Tim Bröning, Fonds Finanz Maklerservice

US-Wahlkampf 2016: Nichts Genaues weiß man nicht

“Im Falle eines Wahlsiegs Trumps droht den Finanzmärkten aufgrund des hohen Unsicherheitsfaktors eher eine Phase höherer Volatilität.”

Ausgeschlossen ist ein Wahlsieg des “Showman Trump” jedoch noch lange nicht. Doch was würde der jeweilige Wahlausgang für die Finanzmärkte bedeuten? Den Kern der Wahlversprechen bildet bei beiden die zukünftige Steuergestaltung. Während sich Clinton noch eher schwammig für Steuererhöhungen bei Personen mit sehr hohem Einkommen einsetzt, will Trump die Einkommensteuern für Unternehmen und Personen deutlich senken.

Folglich könnte der Konsum angekurbelt werden und dadurch die zuletzt rückläufigen Unternehmensgewinne wieder steigen. Gleichzeitig stehen für Infrastrukturinvestitionen bei beiden Kandidaten gigantische Staatsausgaben im Raum, um veraltete Flughäfen, Straßen und Brücken zu sanieren. Clinton will dafür 275 Milliarden US-Dollar ausgeben, Trump sogar eine Billionen.

Trumps Steuerprogramm ist unrealistisch

Profiteure wären die Bauwirtschaft und die Industrie, später eventuell die gesamte US-Wirtschaft. Das größte Fragezeichen steht jedoch bei beiden hinter der Finanzierung der avisierten Programme bei gleichzeitigen Steuersenkungen, denn das angespannte US-Haushaltsbudget bietet dafür eigentlich keinen Spielraum. Vor allem Trumps überzogenes Steuerprogramm erscheint vor diesem Hintergrund mehr als unrealistisch.

Über 9,5 Billionen US-Dollar würden die Steuereinnahmen für die nächsten Jahre sinken und die US-Staatsverschuldung dramatisch ansteigen.
Wendet man seinen Blick ab von den Wahlversprechen und richtet ihn auf die Historie, dann sollten Anleger auf einen Wahlsieg der Demokratin Clinton hoffen.

Seite zwei: Wahlsieg Trumps könnte zu höherer Volatilität führen

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