16. November 2017, 13:22
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Aktienfonds weiterhin beliebt

Fonds sammeln im September 13 Milliarden Euro ein und können damit ihr Neugeschäft vom August steigern. Besonders Aktienfonds waren bei den Anlegern beliebt. Auf Platz eins der Absatzliste der offenen Publikumfonds stehen Rentenfonds.

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Investmentfonds flossen im September 2017 nach Angaben des Bundesverband Investment- und Assetmanagement (BVI) netto 13,1 Milliarden Euro zu, nachdem sie im August 11,1 Milliarden Euro einsammelten. Beim Neugeschäft würden offene Spezialfonds mit Zuflüssen in Höhe von 6,8 Milliarden Euro vor den offenen Publikumsfonds liegen, die 6,3 Milliarden Euro erzielt hätten

Offene Publikumsfonds: Rentenfonds bleiben auf erstem Platz

Geschlossene Fonds verzeichneten laut BVI neue Mittel von 0,03 Milliarden Euro. Seit Jahresbeginn hätten sich die Zuflüsse in Investmentfonds auf netto 121,1 Milliarden Euro summiert. Aus freien Mandaten zogen institutionelle Anleger in diesem Zeitraum 10,1 Milliarden Euro ab.

Die Absatzliste der offenen Publikumsfonds führen erneut Rentenfonds mit 2,9 Milliarden Euro an. Es folgen Aktienfonds mit Zuflüssen von 2,1 Milliarden Euro, nachdem sie im August Abflüsse von 1,8 Milliarden Euro verzeichneten. Das Neugeschäft im September entfällt jeweils zur Hälfte auf aktiv gemanagte Aktienfonds und Aktien-ETFs. Mischfonds hätten Zuflüsse von 1,2 Milliarden Euro verzeichnet und Immobilienfonds von 0,6 Milliarden Euro.

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Quelle: BVI

Versicherer bleiben größte Anlegergruppe in Spezialfonds

Offene Spezialfonds, die ausschließlich für institutionelle Anleger aufgelegt sind, sammelten nach Angaben des BVI seit Jahresbeginn 63,8 Milliarden Euro ein. Mit 28,7 Milliarden Euro würden 45 Prozent des Neugeschäfts von Altersvorsorgeeinrichtungen stammen wie Pensionskassen und Versorgungswerken. 2016 habe ihr Anteil noch bei 39 Prozent gelegen. Auch bezogen auf das verwaltete Vermögen wuchs der Anteil der Altersvorsorgeeinrichtungen von 20 Prozent Anfang 2016 auf nun 25 Prozent.

Die volumengrößte Anlegergruppe von Spezialfonds seien weiterhin Versicherungsgesellschaften. Auf sie entfallen 606 Milliarden Euro von insgesamt 1.577 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 38 Prozent. (kl)

Foto: Shutterstock

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