Anzeige
15. November 2017, 05:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bitcoin: Doch kein Betrug?

Bitcoin ist in einer Blase. Das behaupten zumindest Warren Buffett und Nouriel Roubini. Andere Gegner der Kryptowährung sprechen gar von Betrug. Doch gibt es auch Gegenstimmen. Die Diskussion wurde von der Volatilität des Bitcoinkurses in den vergangenen Tagen belebt. Allerdings lassen sich die Schwankungen nicht allein durch Spekulationen begründen.

Bitcoin-kurs-shutterstock 550971307 in Bitcoin: Doch kein Betrug?

Der Bitcoin ist trotz der Einbrüche der vergangenen Tage sechseinhalb mal so viel Wert wie zu Jahresbeginn.

An Bitcoin scheiden sich die Meinungen. Während der weltbekannte Investor Warren Buffett und der Ökonom Nouriel Roubini behaupten, die Kryptowährung wäre schon lange in einer Blase, ist Tim Draper einer ihrer vermögendsten Befürworter.

Der Gründer des Silicon Valley Unternehmens Draper Fisher Jurvetson hat unter anderem Hotmail, Skype und Tesla unterstützt. Obwohl Draper im Zuge eines Börsenhacks 2014 40.000 Bitcoins gestohlen wurden, kaufte er noch im gleichen Jahr 30.000 neue Tokens und profitierte so von der Vervielfachung ihres Wertes.

Schwankungen bestätigen Skeptiker

Die starken Schwankungen über das vergangene Wochenende dürften Skeptiker in ihrer Ansicht, dass Bitcoin keine verlässliche Währung sei, bestärkt haben. Der äußerst dynamische Aufschwung des Kurses und die Diskussionen und Uneinigkeit innerhalb der Bitcoin-Community im Oktober und November haben einerseits zu mehr Aufmerksamkeit und mehr Investoren geführt, andererseits aber auch zu noch mehr Verwirrung.

So wurde beispielsweise die Warnung der Finanzaufsicht Bafin vor Initial Coin Offerings (ICOs) von einigen Berichterstattern mit einer Warnung vor Bitcoin verwechselt.

So dynamisch wie in den vergangenen Wochen war die Wertenwicklung des Bitcoin noch nie. Am 24. Oktober stand der Index noch bei 5.518 US-Dollar, doch schon am 29. Oktober knackte er die 6.000 US-Dollar-Marke und am 2. November stieg der Wert über 7.000 US-Dollar.

 in Bitcoin: Doch kein Betrug?

Sein Allzeithoch erreichte der Bitcoinindex am 8. November, mit 7.458 US-Dollar. Von diesem Hoch fiel der Kurs jedoch rapide und erreicht am 12. November einen Wert von 5.857 US-Dollar. Im Verlauf des Montags erholte sich der Index. Am Dienstag gegen 22 Uhr deutscher Zeit mussten Bitcoinkäufer im Schnitt wieder über 6.600 US-Dollar pro Token zahlen.

Seite zwei: Warum bevorstehende Spaltungen den Wert steigern

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Preventicus, SkinVision, TeleClinic: Generali baut Gesundheitsservices aus

Die Generali Deutschland treibt die digitale Transformation voran: Nun hat die private Krankenversicherungstochter des Versicherungskonzerns, die Central, im Bereich Gesundheit Kooperationen mit den Start-ups Preventicus, SkinVision und TeleClinic angekündigt. Ziel sei es, durch die Zusammenarbeit den digitalen Service für die Versicherten auszubauen.

 

mehr ...

Immobilien

BGH stärkt Mieterschutz bei kommunalen Immobilienverkäufen

Die obersten deutschen Zivilrichter stärken den Schutz von Mietern bei kommunalen Immobilienverkäufen.Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Schutz langjähriger Mieter bei kommunalen Immobilienverkäufen gestärkt.

mehr ...

Investmentfonds

So sorgen Sie für die Ausbildung Ihrer Kinder vor

Nur wenige deutsche Studenten erhalten den Bafög-Höchstsatz und auch dann kostet ihr Studium oft deutlich mehr. Doch Eltern können diese Lücken schließen, wenn sie rechtzeitig mit Fondssparplänen vorsorgen. Warum die Angst vor schwankenden Aktienpreisen dabei unbegründet ist:

mehr ...

Berater

MLP: “Respekt vor den Risiken”

Der Wieslocher Finanzdienstleister MLP konnte die Gesamterlöse in den ersten neun Monaten des Jahres um fünf Prozent auf 462,5 Millionen Euro ausbauen. Dabei entwickelten sich die Gesamterlöse nach Angaben des Unternehmens im dritten Quartal mit einem Zuwachs von acht Prozent besonders dynamisch.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weiterer VC-Fonds profitiert vom MIG-Siltectra-Deal

Wie verschiedene MIG Fonds hat auch der von Xolaris als Service-KVG verwaltete GA Asset Fund seine Beteiligung an der Siltectra GmbH versilbert. Dessen Anleger können sich ebenfalls freuen.

mehr ...

Recht

Et hätt noch immer jot jejange: Wirtschaft unvorbereitet auf Brexit

Laut Theresa May ist der Gordische Knoten bei den Brexit-Verhandlungen durchschlagen. Ob der Kompromiss das britische Parlament passiert, darf bezweifelt werden, bringen sich doch Mays Gegner bereits in Position.

mehr ...