Bitcoin erreicht neuen Rekord

Seit Jahresbeginn hat sich der Dollarwert der Kryptowährung Bitcoin vervierfacht. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass Transaktionen in der Zukunft schneller als bisher abgewickelt werden können. Langsame Transaktionen waren eine der größten Schwachstellen von Bitcoin.

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Bitcoin hat sich Anfang August in Bitcoin Classic und Bitcoin Cash aufgespalten.

Nach ihrer Aufspaltung hat die Digitalwährung Bitcoin einen neuen Höchststand erreicht. Am Sonntag stieg sie erstmals in ihrer Geschichte auf diversen Handelsplattformen über die Marke von 4.000 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs damit vervierfacht. Am Montag kletterte der Kurs auf über 4.100 US-Dollar.

Zum Vergleich: Die bestgelaufene Aktie im deutschen Börsen-Leitindex Dax – die Lufthansa – kam im gleichen Zeitraum auf ein Plus von knapp 60 Prozent. Der Dax insgesamt legte um gut viereinhalb Prozent zu.

Spaltung Anfang August

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die vor nicht einmal zehn Jahren entstanden ist. Bitcoins werden in Rechenprozessen erzeugt und in der Regel auf Kryptowährungs-Börsen gegen klassische Währungen gehandelt.

Das Bitcoin-System nutzt dabei die sogenannte Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegt der Bitcoin keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Die Kurse können stark schwanken.

Erst Anfang August wurde die Digitalwährung in Bitcoin und Bitcoin Cash gespalten. Parallel dazu wurden von der Bitcoin-Gemeinschaft technische Neuerungen verabschiedet, welche die zuletzt stark gefallene Geschwindigkeit bei Transaktionen mit dem Bitcoin wieder erhöhen sollen.

Größtes Handelsvolumen in Yen

Das macht die Kryptowährung augenscheinlich attraktiv für viele Nutzer: Anfang August hatte der Bitcoin erstmals die 3.000-Dollar-Marke geknackt und danach fast stetig weiter zugelegt.

Rätselhaft bleibt allerdings, warum am Wochenede ein rasanter Kursanstieg einsetzte, denn die Bitcoin-Aufspaltung war bereits zuvor umgesetzt worden. Bereits in der Vorwoche hatte es am Wochenende eine rasante Klettertour gegeben. Zuletzt wurden der Internetseite cryptocompare.com zufolge insbesondere japanische Yen gegen Bitcoin gehandelt.

Der Anteil am gesamten Handelsvolumen lag demnach bei rund 47 Prozent. Weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz lag der US-Dollar, der rund 22 Prozent zum Handel beitrug. Dahinter folgten der koreanische Won, der chinesische Yuan und der Euro.(dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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