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12. Dezember 2017, 06:59
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Dirk Müller: “Wir feiern eine Gartenparty über der Erdbebenspalte”

Welche Folgen wird das Platzen der chinesischen Blase haben? Ist es überhaupt wünschenswert, die Blase noch länger wachsen zu lassen, bevor sie platzen wird? Und sollten sich Anleger schon 2018 auf einen Crash einstellen? Darüber hat Cash. mit Dirk Müller gesprochen.

Dirk-Mueller in Dirk Müller: Wir feiern eine Gartenparty über der Erdbebenspalte

Dirk Müller: “Die chinesische Blase ist jetzt schon so groß, dass wir es rund um den Globus merken werden, wenn sie platzt.”

Cash.: Wie wird sich die Umstrukturierung Chinas auf die weltweite Wirtschaft auswirken?

Müller: In China sehe ich momentan gar nicht so eine große Umstrukturierung. Ich sehe das Land vor extremen Problemen, China ist für mich die größte Blase, die die Weltwirtschaftsgeschichte jemals gesehen hat, mit Zombie-Firmen und einer Verschuldung der chinesischen Unternehmen von über 160 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das ist einsamer Rekord.

Wir sehen dabei Zombie-Firmen, die auf Halde produzieren, die Verluste machen und ihre Verluste immer neu refinanzieren. Wir sehen massive Fehlinvestitionen in vielen Bereichen der Infrastruktur, ganze Städte, die leer stehen und gleichzeitig Immobilienblasen in den Tier-one Städten, den Hauptindustriestädten.

China hat eine gute Substanz, eine starke Story für das Wachstum, aber darüber hinaus hat sich eine riesige Blase entwickelt und die wird eines Tages kollabieren. Momentan versucht China, das in die Zukunft zu drehen, indem es die Konjunktur mit extremen Maßnahmen ankurbelt.

Seit Anfang 2017, gelingt das wieder. Bis Ende 2016 war die chinesische Wirtschaft massiv im Rückzug. Jetzt wurde neues Stroh ins Feuer geworfen und es brennt weiter. Die Frage ist, wie lange das gut geht. Wir haben die Hoffnung, dass es noch etliche Jahre anhält. Aber wir werden das eng im Blick behalten. Die Währungsreserven Chinas sind von vier Billionen auf drei Billionen zurückgegangen, innerhalb von wenigen Jahren, das kommt nicht von ungefähr.

Seite zwei: Niemand kann das Ende der Party vorhersagen

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1 Kommentar

  1. Dirk Müller mal wieder in Höchstform

    Kommentar von Florian — 12. Dezember 2017 @ 11:29

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