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16. Oktober 2017, 11:35
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Warum der Einsteig in japanische Aktien lohnt

Japan ist noch immer bekannt für eine schwache Wirtschaft und eine niedrige Inflationsrate. Doch es gibt mehrere Gründe dafür, in den japanischen Markt einzusteigen. Investoren sollten nicht darauf warten, dass sich die Binnenkonjunktur stärkt, bevor sie investieren.

CIGANER Archibald TRP-Kopie in Warum der Einsteig in japanische Aktien lohnt

Archibald Ciganer: “”Das sollte die Investoren daran erinnern, dass die fundamentalen Rahmenbedingungen auf gesamtwirtschaftlicher Ebene und auf Unternehmensebene zwei unterschiedliche Dimensionen darstellen.”

Japanische Aktien bieten gute Einstiegschancen, trotz der schwachen Volkswirtschaft und der niedrigen Inflation. Davon geht der Vermögensverwalter T. Rowe Price aus. “Der signifikante Anstieg der Unternehmensgewinne bestärkt uns in der Ansicht, dass der japanische Aktienmarkt eine überzeugende Story bietet – egal, wie schwach die volkswirtschaftlichen Rahmendaten derzeit auch erscheinen mögen”, sagt Archibald Ciganer, Portfolio-Manager bei T. Rowe Price.

“Viele Investoren warten darauf, dass die Binnenkonjunktur endlich wieder anspringt und die Inflation zurückkehrt. Aber sie übersehen, was für die Aktienkurse am allerwichtigsten ist: steigende Erträge der Unternehmen.”

Hohe Unternehmensgewinne

Die makroökonomischen Daten seien zuletzt positiv gewesen, gemeinsam mit einer sich beschleunigenden Weltwirtschaft und geldpolitischen Impulsen der Bank of Japan sei ein Aufschwung wahrscheinlich.

“Aber während volkswirtschaftlich orientierte Beobachter darauf warten, dass diese Annahme durch weitere Daten bestätigt wird, hat sich die wirtschaftliche Basis japanischer Unternehmen bereits deutlich nach oben bewegt”, sagt Ciganer.

“Die Unternehmensgewinne haben die Rekordmarke aus dem Jahr 2007 übertroffen, gleichzeitig haben japanische Konzernen innerhalb der vergangenen zehn Jahren kumuliert betrachtet die höchsten Gewinne erzielt – noch vor den US-Firmen.”

Abes Reformen wirken

Auch die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe hätten in Japan neue Höchststände erreicht. “Das sollte die Investoren daran erinnern, dass die fundamentalen Rahmenbedingungen auf gesamtwirtschaftlicher Ebene und auf Unternehmensebene zwei unterschiedliche Dimensionen darstellen, die es – erst recht in Japan – zu beachten gilt”, so Ciganer.

“Die momentan zu beobachtende Verbesserung der Unternehmenserträge unterfüttert unsere Einschätzung, dass Japan eine überzeugende, sich selbst am Laufen haltende Wachstumsstory ist.”

Seite zwei: Steigende Unternehmensgewinne und hohe Liquiditätsquote

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