22. Oktober 2018, 11:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die vier Schwächen des globalen Wachstums

Die globale Konjunktur ist robust und es bleibt wahrscheinlich, dass die EU und die USA weiter wachsen, trotz des unterdurchschnittlichen chinesischen Wachstums. Doch vier Risiken bedrohen das weltweite Wachstum.

Melman Benjamin EdRAM-Kopie in Die vier Schwächen des globalen Wachstums

Benjamin Melman: “Der steigende Ölpreis ist ein Zeichen für die Spannungen im Nahen Osten, die auf kurze Sicht wahrscheinlich nicht nachlassen werden.”

Noch ist die globale Konjunktur dynamisch. “Der Konjunkturplan von US-Präsident Donald Trump bietet genügend Sicht bis Mitte 2019, Europas Konjunkturabschwächung ist immer noch unter Kontrolle und China fokussiert sich einmal mehr auf traditionelle, gezielte Kreditanreize”, sagt Benjamin Melman, Leiter Asset Allocation und Sovereign Debt bei Edmond de Rothschild Asset Management.

Trotzdem mahnt Melman zur Vorsicht, denn es gebe vier Schwachstellen:

1. Globale Liquidität

Die globale Liquidität wird weiter sinken. Die Bilanz der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) schrumpft seit dem 1. Oktober 2018 schneller und die Europäische Zentralbank (EZB) plant, die quantitative Lockerung zum Ende des Jahres abzuschließen. “Die Auswirkungen dieser Bewegungen abzuschätzen ist äußerst knifflig, sie sind potenziell aber negativ”, sagt Melman.

2. Italiens Haushalt

Bis heute hat die italienische Regierung Zeit, ihren Haushalt nachzubessern. Geschieht dies nicht, könnte Brüssel –zum ersten Mal in der Geschichte der EU– den Haushaltsentwurf ablehnen. Mit Moody’s hat die erste Ratingagentur reagiert und Italien weiter abgestuft, auf eine Stufe über Ramschniveau.

Seite zwei: Risiken drei und vier

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Sicherung der Renten hat für Deutsche oberste Priorität

Die Allianz hat in Deutschland, Italien und Frankreich für eine repräsentative Stichprobe 1.000 Menschen zur ihrer Einstellung zu Politik, Wirtschaft und persönlichen Zielen befragt. Das Ergebnis: An oberste Stelle steht für die Menschen die soziale Frage.

mehr ...

Immobilien

Vermietete Immobilien: Solange dauert es bis zur Schwarzen Null

Zuletzt benötigten Vermieter in den 20 größten deutschen Städten zwischen 18 und 29 Jahren, um den Kaufpreis einer Mietwohnung wieder reinzuholen. Das berechneten die Kreditexperten von Kreditvergleich.net jetzt auf Basis der städtischen Mietpreisspiegel sowie der Immobilienpreisentwicklung.

mehr ...

Investmentfonds

Aktienfonds sind bei Firmenkunden besonders beliebt

Eine Analyse von Firmenkundendepots bei der European Bank for Financial Services GmbH (Ebase) liefert interessante Einblicke in das Anlageverhalten der Unternehmen. Es zeigt sich ein Übergewicht bei breit gestreuten, weltweit anlegenden Aktienfonds, zudem befinden sich unter den beliebtesten Fonds der Firmenkunden auffällig viele Mischfonds. 

mehr ...

Berater

Neuer Ärger für Deutsche Bank

Die Deutsche Bank sieht sich mit neuen Vorwürfen zu früheren Geschäften in China konfrontiert. In den Jahren 2002 bis 2014 soll sich Deutschlands größtes Geldhaus mit Hilfe von Geschenken und Gefälligkeiten Zugang zu führenden Politikern und Managern in China verschafft haben, berichten “Süddeutsche Zeitung”, WDR und “New York Times” unter Berufung auf eine Auswertung von bankinternen Unterlagen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BTC-Echo: BaFin löscht ihre eigene Warnung

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Meldung zu dem “begründeten Verdacht”, die BTC-Echo GmbH biete ein Wertpapier in Form eines “Security Token” ohne einen (erforderlichen) Prospekt öffentlich an, wieder von ihrer Website genommen.

mehr ...

Recht

Roland: Die Wahrheit über die häufigsten Rechtsirrtümer

Eric Schriddels, Partneranwalt der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG von der Kanzlei Kaiser und Kollegen, klärt in einer aktuellen Presse-Information des Versicherers über die häufigsten Rechtsirrtümer auf. Welche das sind, lesen Sie hier.

mehr ...