20. November 2018, 12:05
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Angst vor Finanzkrise treibt Goldpreis

“Staatsschulden, Studienkredite und leveraged Unternehmenskredite haben die Subprime-Hypothekendarlehen als größtes Risiko für das Finanzsystem abgelöst”, sagt Foster. Er glaube, dass die nächste Runde im Handelskrieg, die nächste Zinsanhebung, eine Verkaufswelle oder eine Schwellenländer-Währungskrise die nächste Krise auslösen könnten.

Zentralbanken treiben Goldpreis

Die Goldnachfrage sei von den Zentralbanken getrieben. “Gold ist eine gute Wahl für Zentralbanken, da es sich um eine liquide Währungsreserve handelt, die nur begrenzt verfügbar und an praktisch keine Verbindlichkeiten geknüpft ist, keine Kontrahentenrisiken enthält und eine Diversifikation ermöglicht”, sagt Foster.

Das von den Zentralbanken gehaltene Gold habe einen Wert von 1,36 Billionen US-Dollar und mache damit zehn Prozent der weltweiten Währungsreserven aus.

Geopolitische Spannungen und die sich ändernden wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse würden zudem in immer mehr Ländern für Nervosität sorgen. “In nicht allzu ferner Zukunft könnte sich das Gold, das die Banken derzeit zu historisch hohen Preisen kaufen, doch noch als rentables Investment erweisen”, sagt Foster.

Foto: Shutterstock

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