CFD-Handel: Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Anbietern

Wer mit Differenzkontrakten (CFD) handelt, sollte wissen, dass Hebelprodukte besonders chancenreich und riskant sind. Doch Verluste drohen nicht nur, wenn die Kursentwicklung falsch eingeschätzt wird; Verbraucherschützer warnen vor Plattformen, die Guthaben zurückhalten und ihre Service-Versprechen brechen.

Contracts for Difference (CFDs) werden außerbörslich "over the counter" gehandelt. Die Order wird direkt mit dem Handelspartner abgewickelt.
Contracts for Difference (CFDs) sind außerbörslich gehandelte Derivate.

Mit Erfolgsgeschichten, einem Startkapital von nur 250 Euro und einem persönlichen Broker werden Verbraucher auf CFD- und Forex-Handelsplattformen gelockt. Doch nach anfänglichen Gewinnen kommt es oft zu Problemen. Den Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen liegen Beschwerden zu 43 verschiedenen Plattformen vor.

Was sind CFDs?

Ein Contract for Difference (CFD) ist ein Differenzkontrakt, mit dem Anleger darauf wetten können, dass der Preis eines zugrundeliegenden Wertes –zum Beispiel einer Aktie oder (Krypto)währung– zwischen Abschluss und Ende des CFDs steigt oder fällt. Differenzkontrakte sind Derivate, das bedeutet, dass nicht die Aktie direkt gehandelt wird. CFD-Händler sind nur Inhaber einer Forderung.

Zudem hinterlegen sie nur einen Bruchteil des Preises des Basiswertes, handeln also mit einem Hebel. Das macht Differenzkontrakte gefährlich, birgt aber auch große Chancen. Contracts for Difference (CFDs) werden außerbörslich „over the counter“ gehandelt. Die Order wird direkt mit dem Handelspartner abgewickelt.

Seite zwei: So werden Verbraucher gelockt

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