12. November 2018, 12:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

CFD-Handel: Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Anbietern

Wer mit Differenzkontrakten (CFD) handelt, sollte wissen, dass Hebelprodukte besonders chancenreich und riskant sind. Doch Verluste drohen nicht nur, wenn die Kursentwicklung falsch eingeschätzt wird; Verbraucherschützer warnen vor Plattformen, die Guthaben zurückhalten und ihre Service-Versprechen brechen.

Trading-cfd-chart-boerse-aktie-shutterstock 796042624-1 in CFD-Handel: Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Anbietern

Contracts for Difference (CFDs) sind außerbörslich gehandelte Derivate.

Mit Erfolgsgeschichten, einem Startkapital von nur 250 Euro und einem persönlichen Broker werden Verbraucher auf CFD- und Forex-Handelsplattformen gelockt. Doch nach anfänglichen Gewinnen kommt es oft zu Problemen. Den Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen liegen Beschwerden zu 43 verschiedenen Plattformen vor.

Was sind CFDs?

Ein Contract for Difference (CFD) ist ein Differenzkontrakt, mit dem Anleger darauf wetten können, dass der Preis eines zugrundeliegenden Wertes –zum Beispiel einer Aktie oder (Krypto)währung– zwischen Abschluss und Ende des CFDs steigt oder fällt. Differenzkontrakte sind Derivate, das bedeutet, dass nicht die Aktie direkt gehandelt wird. CFD-Händler sind nur Inhaber einer Forderung.

Zudem hinterlegen sie nur einen Bruchteil des Preises des Basiswertes, handeln also mit einem Hebel. Das macht Differenzkontrakte gefährlich, birgt aber auch große Chancen. Contracts for Difference (CFDs) werden außerbörslich “over the counter” gehandelt. Die Order wird direkt mit dem Handelspartner abgewickelt.

Seite zwei: So werden Verbraucher gelockt

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Renten steigen um mehr als drei Prozent

Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli spürbar. In Westdeutschland steigen die Renten um 3,18 Prozent, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Das teilte das Bundesarbeitsministerium am Mittwoch in Berlin mit.

mehr ...

Immobilien

Immowelt: Quadratmeterpreise steigen bis 2020 vierstellig

Beim Preiswachstum auf dem Immobilienmarkt ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht: Gerade in den größten deutschen Städten werden die Kaufpreise für Eigentumswohnungen weiterhin stark steigen, prognostiziert auch das Online-Portal Immowelt.

mehr ...

Investmentfonds

Anleger: Risiken richtig steuern

Anfang 2018 strotzten die Anleger vor Zuversicht, mussten sich in der Folge jedoch auf bescheidenere Renditen und höhere Volatilität einstellen. Wie jetzt das Risikomanagement aussehen sollte.

Gastbeitrag von Michaël Lok, Union Bancaire Privée (UBP)

mehr ...

Berater

Fondsfinanz: 5.200 Messebesucher und ein neuer Partner

Der Maklerpool Fondsfinanz konnte auf seiner diesjährigen Makler- und Mehrfachagentenmesse (MMM) im MOC München 5.200 Fachbesucher begrüßen. Besonders gefragt waren nach Angaben des Unternehmens die IDD-konformen Fachvorträge.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB bringt Anleger ins Milliardärs-Business

Ein echter Mega-Deal ist dem Asset Manager RWB für seine Anleger gelungen: Über den Zielfondsmanager Marlin Equity Partners sind diese jetzt an den Geschäften von Milliardär Richard Branson beteiligt.

mehr ...

Recht

Straßenverkehr: Was tun bei falschen Anschuldigungen?

Strafen vom Bußgeld bis zum Führerscheinentzug muss nur fürchten, wer sich nicht an die Verkehrsregeln hält – so zumindest in der Theorie. Trotzdem kommt es in der Praxis immer wieder zu potenziell teuren Falschanschuldigungen.

mehr ...