7. Februar 2018, 08:36
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Kurssturz in den USA: “Ende der Totenstille”

Noch nie in seiner Geschichte ist der Dow Jones an einem einzigen so stark gefallen. Dennoch reagiert die Fondsbranche gelassen. Cash. hat zusammengefasst, wie die Portfoliomanager von M&G, JO Hambro und Aberdeen die Entwicklung kommentieren.

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Viele Fondsmanager gehen davon aus, dass der Kurseinbruch des Dow Jones nicht der Beginn eines Bärenmarktes ist.

4,6 Prozent hat der US-Leitindex Dow Jones am Montag verloren, das entspricht 1.100 Punkten. Noch in seiner Geschichte hat der Index sich innerhalb eines Tages so stark abwärts bewegt. Dennoch sehen die Fondsmanager von J O Hambro, Aberdeen und M&G keinen Grund zur Panik.

Thorsten Becker, Portfoliomanager für US- und globale Aktien bei J O Hambro Capital Management kommentiert: “Grundsätzlich ist der US-Markt stark: Unternehmen melden solide Gewinne, die Schätzungen für 2018 und 2019 steigen aufgrund von schnellerem Wachstum und niedrigeren Steuern, Investitionsaufwendungen steigen und das Verbrauchervertrauen ist aufgrund niedriger Steuern und Arbeitslosigkeit hoch.”

Kursstürze sind Kaufgelegenheit

Während sich die Bewegungen am Markt zwar dramatisch anfühlen, würden, würden sie lediglich den Gewinnen der letzten fünf Wochen entsprechen. “Die Schärfe der Intraday-Bewegungen in den großen Indizes (am Montag) deutet darauf hin, dass der automatische Handel für einen großen Teil der Bewegungen verantwortlich ist.”

Während eine weitere Schwächung möglich sei, würden die soliden Fundamentaldaten jedoch eher dafür sprechen, dass die Kursstürze eine Kaufgelegenheit sind.

Andrew Milligan, Leiter globale Strategie bei Aberdeen Standard Investments warnt vor vorschnellen Reaktionen: “Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass es nur eine Frage der Zeit war, bevor diese Art von Kurskorrektur eintreten würde.”

Fundamentaldaten werden wieder bedeutend

Er ergänzt: “Es war für zu lange Zeit totenstill an den Finanzmärkten und das konnte so nicht bleiben. Was wir jetzt erleben, sind Gewinnmitnahmen getrieben von Überbewertungen und von Befürchtungen im Hinblick auf eine höhere Inflation, deren Wurzeln unter anderem in den USA liegen.”

Seite zwei: Allgemeines Risk-off-Verhalten

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