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25. April 2018, 06:36
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Ökoworld fordert Ablösung der VW-Führungsspitze

Auch nach der Ablösung von Matthias Müller als VW-Chef erneuert die Ökoworld AG den bereits Anfang Februar geforderten Rücktritt der gesamten VW-Chef-Etage. Denken und Empfinden der Vorstände und Aufsichtsräte der VW AG seien für die Menschen weltweit im 21. Jahrhundert nicht mehr tragbar.

Ökoworld fordert Ablösung der VW-Führungsspitze

Ökoworld-Vorstandsvorsitzender Alfred Platow hofft nach dem Ausscheiden von VW-Chef Matthias Müller auf einen Kulturwandel beim Wolfsburger Autobauer.

Alfred Platow, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Ökoworld AG, prangert insbesondere eine von VW befürwortete Studie an, für die offenbar Probanden Stickstoffoxide einatmen mussten: “Matthias Müller war im Herbst 2015 an die Spitze von Volkswagen gekommen, nachdem Vorgänger Martin Winterkorn im Zusammenhang mit dem Bekanntwerden des Abgasskandals in den USA zurückgetreten war. Eigentlich sollte Müllers Vertrag bis 2020 laufen. Er sollte das angeschlagene Image wieder durch einen positiven Kulturwandel aufpolieren. Es hat für mich eine hohe Signalwirkung, dass dieser personelle Schritt der Ablösung nun vollzogen wird. Ich hoffe, dass nach Müller auch andere Mitverantwortliche und Mitwisser aus Vorstand und Aufsichtsrat ihre Hüte nehmen. Diese Herrschaften in der VW-Führungsetage sollen Menschen- und Affentests gebilligt haben, um die Ungefährlichkeit der Abgase von Dieselautos vorzutäuschen. Diese pseudowissenschaftlichen Tier- und Menschenversuche zeigen, dass der VW AG für Profit alles recht ist. Dies kann nur eine Konsequenz haben: die lückenlose Aufklärung dieser Machenschaften. Wir fordern weiter die sofortige Beurlaubung und im Anschluss die Kündigung der Vorstände und Aufsichtsräte. Die Aufräumarbeiten scheinen nun zumindest begonnen zu haben”.

Der geplante Kulturwandel im Hause VW hat nach Müllers Amtsantritt nicht stattgefunden. Müller musste stetig Schadensbegrenzung betreiben. Die Abgastests mit Affen und Menschen sorgten für viel Aufruhr und Entsetzen in der Öffentlichkeit. Immer wieder stand auch die Staatsanwaltschaft wegen der Ermittlungen im Dieselskandal vor der Tür. Der Dieselbetrug soll den VW-Konzern bereits mehr als 25 Milliarden Euro gekostet haben.

Foto: Ökoworld

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