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3. Januar 2018, 10:58
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Paypal-Mitgründer Peter Thiel setzt auf Bitcoin

100 Milliardäre halten gemeinsam ein Fünftel des gesamten Bitcoin-Volumens. Am Dienstag wurde bekannt, dass auch Peter Thiel dazugehört. Der Milliardär ist Mitgründer von Paypal und gilt trotz erfolgreicher Investitionen aus Außenseiter im Silicon Valley, unter anderem aufgrund seiner politischen Ansichten.

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Peter Thiel ist Wagniskapitalgeber und Mitgründer von Paypal. Er ist auch als Trump-Unterstützer bekannt.

Mit Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer Peter Thiel setzt einem Bericht des “Wall Street Journals” (Online) zufolge ein bekannter Silicon-Valley-Investor auf Bitcoin. Die von Thiel mitgegründete Wagniskapitalfirma Founders Fund habe in größerem Stil in die Digitalwährung investiert, schrieb das Medium am Dienstag unter Berufung auf Insider.

Im Frühjahr soll Thiel rund 15 Millionen US-Dollar investiert haben. Dank der Kursrally halte die Investmentgesellschaft inzwischen Bitcoin im Wert von hunderten Millionen Dollar. Das Unternehmen äußerte sich dazu zunächst nicht.

Bitcoin erholt sich weiter

Thiel legte den Grundstein für sein Vermögen als Mitgründer des Bezahldienstes Paypal – und wurde noch reicher durch den frühen Einstieg bei Facebook . Er gilt in der Tech-Hochburg Silicon Valley nicht zuletzt wegen seiner Unterstützung für US-Präsident Donald Trump als Außenseiter.

Die Meldung dürfte am Dienstag dazu beigetragen haben, dass sich der Bitcoin nach seinem Kursrutsch im Dezember weiter erholt hat. Auf Coinbase, einem der größten Handelsplätze für die Währung, kostete ein Bitcoin am Mittwoch kurz vor halb zehn bereits über 14.900 US-Dollar. Am Vortag lag der Kurs um diese Zeit noch bei 13.590 US-Dollar.

Finanzwelt öffnet sich für Kryptowährungen

Thiels Fonds haben bereits in der Vergangenheit mit eher außergewöhnlichen Investitionen Schlagzeilen gemacht. 2015 etwa steckten sie Millionen ins Cannabis-Geschäft und positionierten sich für den Boom der legalen Marihuana-Industrie in den USA.

Die Finanzwelt öffnet sich trotz zahlreicher Warnungen von Ökonomen und Notenbankern, die eine Spekulationsblase wittern, zunehmend für Bitcoin. Einige Börsen bieten seit kurzem Wertpapiere für Kurswetten an.

Dennoch haben sich bislang kaum Großinvestoren öffentlich zu dem Kryptoprojekt bekannt. Es gibt zwar Berichte, die Investmentbank Goldman Sachs wolle eine Handelsabteilung für Digitalwährungen einrichten. Offiziell bestätigt wurde dies jedoch noch nicht. (dpa-AFX/kl)

Foto: Kevin Dietsch/dpa

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