Die Anlagetipps der Vermögensverwalter

In welche Anlageregionen sollten Anleger in 2018 investieren? Und welches Gewicht sollten die verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Renten und Immobilien im Portfolio einnehmen? Union-Investment hat eine Umfrage unter unabhängigen Vermögensverwaltern in Auftrag gegeben, die diese und mehr Fragen beantwortet haben.

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Die von Universal-Investment befragten Experten geben auch Tipps zur Allokation in verschiedene Anlageklassen.

Die unabhängigen Vermögensverwalter blicken erwartungsfroh in das Anlagejahr 2018. Bei der jährlich von Universal-Investment zum Jahresende durchgeführten Umfrage haben führende Investmentexperten eine Erhöhung des Dax um sechs Prozent und des Euro Stoxx um 13 Prozent bis Ende 2018 vorhergesagt.

Auch bei Rohstoffen und Edelmetallen sehen die Befragten laut Universal-Investment Renditechancen; sowohl für WTI-Rohöl, Gold als auch für Silber prognostizieren sie Zuwächse im Jahresverlauf von 14 bis 16 Prozent.

Aufteilung des Portfolios nach Anlageklassen

Drei Viertel der Umfrageteilnehmer würden mit weiterhin niedrigen EZB-Leitzinsen von unter einem Prozent rechnen, wovon die europäischen Finanzmärkte profitieren sollten. „Mehr als die Hälfte schätzen das Wachstum 2018 auf ein bis zwei Prozent, was sich wiederum positiv auf den Dax auswirken dürfte“, so Katja Müller, Mitglied der Geschäftsleitung von Universal-Investment. Zudem würden alle Befragten davon ausgehen, dass die Inflation in die Euro-Zone zurückkehrt.

Bei der Wahl der Anlageklassen würden weiterhin die Aktien der Industrienationen mit deutlichem Abstand auf Platz eins stehen, gefolgt von Renten der Industrienationen, Aktien sowie Renten der Schwellenländer, Immobilien und Gold/Edelmetalle. Überraschend landeten die derzeit viel besprochenen nachhaltigen Investments an letzter Stelle.

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Quelle: Universal-Investment; eigene Darstellung

Aktien sollten nach Meinung der Experten demnach insgesamt die Hälfte des Portfolios ausmachen, drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. „Aktien sollten gegenüber Renten übergewichtet werden“, rät Andreas Heinrich von Hansen & Heinrich.

Seite zwei: Länderallokation des Portfolios

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