Die fünf größten Ängste professioneller Investoren

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass politische Ereignisse die Börse doch langfristig beeinflussen. Schlägt sich das in den Sorgen der Fondskäufer wieder? Eine Umfrage zum Anlageverhalten und den Erwartungen professioneller Fondskäufer hat auch nach den fünf größten Sorgen für 2019 gefragt. Das sind die Ergebnisse:

Die Angst vor dem Bären ist zurückgekehrt. Über 60 Prozent der Fondskäufer rechnen mit dem Ende der Bullenmärkte in 2019.
Die Angst vor dem Bären ist zurückgekehrt. Über 60 Prozent der Fondskäufer rechnen mit dem Ende der Bullenmärkte in 2019.

Fast zwei Drittel der professionellen Investoren erwarten, dass der Bullenmarkt in den USA in den nächsten zwölf Jahren stirbt. Das ergibt eine Umfrage von Natixis Asset Management unter 200 Fondsselektoren aus 22 Ländern von Oktober und November 2018. Eine Krise in 2019 erwartete jedoch nur ein kleiner Teil der Befragten.

Von Zinsen, Volatilität und Blasen

78 Prozent der Fondskäufer erwartet steigende Zinsen in 2019. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) sehen dies als größtes Risiko für das Portfolio. Nach Ansicht der Investoren werden die Aktienmärkte in 2019 auch stärker schwanken. Über vier Fünftel (83 Prozent) rechnen mit höherer Volatilität. Zudem rechnen mehr als drei Viertel damit, dass Handelskonflikte das Portfolio belasten.

60 Prozent der Fondsselektoren denken, dass die nach der Finanzkrise eingeführte Regulierung aktuelle und künftige Marktrisiken nicht reduziert hat. So rechnen auch drei Viertel der Befragten mit Spekulationsblasen, die Privatinvestoren sind nach Ansicht der professionellen Investoren nicht wahrnehmen würden. Die größte Gefahr gehe von Kryptowährungen, Technologie, dem Anleihemarkt und Immobilien aus. (kl)

Foto: Shutterstock

 

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