12. März 2019, 12:14
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Deutscher Automobilsektor: Lohnt sich die Investition?

Noch liegen VW und Co. bei der Elektromobilität und beim autonomen Fahren hinter Herstellern aus den USA und China. Sie versuchen jedoch aufzuholen. Werden sich ihre Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe rentieren? Können Anleger nach den enttäuschenden letzten Jahren wieder auf den Sektor setzen?

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Tesla produziert noch nicht für den Massenmarkt, dafür liegen die Modelle bei der Reichweite, der Sicherheit und der Qualität des Autopilot-Modus vorn.

Die Nachrichten der vergangenen Monate lassen am deutschen Automobilsektor zweifeln. Der Skandal um manipulierte Abgaswerte wirkt nach und innovativ scheinen die deutschen Hersteller auch nicht: Autonom fahrende Autors werden im Silicon Valley oder China entwickelt und bei der Elektromobilität dominieren Elon Musk und chinesische Hersteller.

Laut Benjardin Gärtner, Leiter Fondsmanagement Aktien und Mitglied des Union Investment Committees ist die Einschätzung jedoch zu pessimistisch. Wie ein LKW nehme die deutsche Automobilbranche nur langsam Fahrt auf, sei dann aber schwierig zu stoppen.

So versuchen BMW und Co. aufzuholen

Tesla produziere nicht für den Massenmarkt. Volkswagen, BMW und Daimler würden deshalb die Marktanteile mit ihren Modellen ID Neo, Inext und EQC zugunsten deutscher Hersteller verändern. “Die Modelloffensive aus Deutschland beobachtet man bei Tesla mit einem gewissen Unbehagen”, behauptet Gärtner.

Auch gebe es wenig chinesische E-Mobile auf deutschen Straßen. “Damit das so bleibt, planen die deutschen Hersteller mit opulenten Budgets: 40 Milliarden Euro stecken sie laut Verband der Automobilindustrie in den kommenden drei Jahren in die Entwicklung des Segments”, sagt Gärtner.

Seite zwei: Werden sich die Investitionen lohnen?

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