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14. Januar 2019, 13:15
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“Günstige Bewertungen von Technologieaktien nutzen”

Das Jahr 2018 war letztlich auch für Technologieaktien nicht erfreulich. Nach einer sehr starken Performance bis zum Ende des dritten Quartals mussten Anleger am Jahresende mit einem Minus von knapp knapp fünf Prozent leben.  Vom Jahreshoch aus ging es freilich satt zweistellig nach unten. Für Anleger des Daxca sah es jedoch noch düsterer aus. Und schon melden sich wieder die Zweifler zu Wort, die reflexartig einen Abgesang auf Technologieaktien anstimmen. Zu Unrecht, meint Andreas Dagasan von Bantleon

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Andreas Dagasan, Bantleon: “In den vergangenen zehn Jahren gab es immer wieder Phasen, in denen Technologiewerte kräftig nachgegeben haben.”

Langfristig orientierte Anleger sollten stattdessen die aktuelle Marktphase als Chance sehen: Auch wenn das Kaufen in der Hausse leichter fällt und weniger Fragen aufwirft, werden langfristig diejenigen Investoren die höchsten Renditen mit Aktien erwirtschaften, die in Korrekturen zukaufen, anstatt sich aus dem Markt schütteln zu lassen oder die neu investieren.

An das Phänomen temporärer Korrekturen gewöhnen

Dies gilt vor allem für das Segment der Technologieaktien. In den vergangenen zehn Jahren gab es immer wieder Phasen, in denen Technologiewerte kräftig nachgegeben haben. Investoren werden sich an das Phänomen dieser zeitweisen Korrekturen von 10 bis 15 Prozent gewöhnen müssen, die immer wieder schnell und unerwartet kommen. Verstärkt und beschleunigt werden diese starken Kursausschläge durch Handelsstrategien, die von Computern gesteuert werden und teilweise auf Algorithmen basieren.

Im Spätsommer 2015 und Anfang 2016 beispielsweise brachen die globalen Aktienmärkte innerhalb weniger Tage um mehr als zehn Prozent ein, im vierten Quartal 2018 betrug der Einbruch mehr als 15 Prozent. Auslöser waren Sorgen vor einer einbrechenden Konjunktur in China (2015 und 2016), der VW-Skandal (2015) sowie globale Konjunktursorgen wie derzeit.

Und wenn dann das globale Wirtschaftswachstum einen deutlichen Dämpfer bekommt, wie im Herbst 2018, ziehen Anleger schnell ihr Geld aus Technologieaktien ab und schichten es in defensive Marktsegmente um. Die Folge ist ein starkes Überschießen des Marktes, bei dem auch die Kurse solider Unternehmen massiv unter Druck kommen. Wegen der hohen Bewertungen im Sommer waren die Einbrüche im zweiten Halbjahr besonders groß.

Seite zwei: Anleger sollten nicht zu kurz denken

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