6. Februar 2019, 12:35
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Anlageberater haben in 2018 nicht vor Verlusten geschützt

Ein Großteil der Musterportfolios von Anlageberatern hat Anlegern in 2018 Verluste eingebracht. Nur zwei Prozent aller Portfolios rentierten positiv. Besonders negativ waren die Ergebnisse für Deutschland und Spanien. Gelitten haben die Portfolios auch unter Multi-Asset-Fonds.

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2018 war ein enttäuschendes Jahr für Anleger, auch für solche, die einen Anlageberater um Hilfe gebeten haben.

Ein Großteil der von Anlageberatern angebotenen Musterportfolios hat 2018 Anleger nicht vor Verlusten geschützt. Das ist das Ergebnis des “Global Portfolio Barometer” der französischen Investmentgesellschaft Natixis Investment Managers. Die Portfolio Research & Consulting Group hat rund um den Globus Musterportfolios mit moderater Risikoausrichtung von insgesamt 421 Anlageberatern analysiert.

Schlusslicht Deutschland

Nur zwei Prozent der Portfolios rentierten über zwölf Monate hinweg positiv. Untersucht wurden die Allokationsempfehlungen von Anlageberatern aus Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Lateinamerika und den USA.

Die besten Ergebnisse wurden in Italien erzielt. Hier konnte der Verlust im Durchschnitt aller Musterportfolios auf minus 3,2 Prozent begrenzt werden. Am schlechtesten schnitten die Portfolios in Deutschland (minus 5,3 Prozent) und Spanien (minus 5,9 Prozent) ab.

Länderspezifische Allokationen

Wie schon in den Untersuchungen zuvor, zeigten sich auch im vergangenen Jahr je nach Region deutliche Unterschiede in der Asset-Allokation der Musterportfolios. Britische und US-amerikanische Anlageberater tendieren zu hohen Aktienquoten von über 50 Prozent.

Italienische und französische Portfolios hatte mit 23 und 29 Prozent besonders niedrige Aktienquoten. Deutschland liegt mit 40 Prozent dazwischen, die Rentenquote hier liegt mit 31 Prozent ebenfalls im Mittelfeld.

Seite zwei: Warum Multi-Asset-Fonds den Portfolios geschadet haben

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