Vermögensverwalter: 2019 kann ein gutes Jahr werden

Deutschland liegt im Ranking der Wachstumsregionen nur noch auf Platz 4. Nichtsdestotrotz sind Vermögensverwalter für das Jahr 2019 im Hinblick auf ihre Umsätze optimistisch. Was ihre gute Laune beflügelt.

Stay Positive: Vermögensverwalter erwarten steigende Umsätze

 

Der Konjunkturoptimismus von Vorstandschefs im Asset and Wealth Management (AWM) hat deutlich nachgelassen. Dies ist eines der Kernergebnisse aus dem 22. PwC Global CEO Survey zur Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Weltlage.

An der jährlichen Umfrage haben branchenübergreifend mehr als 1.300 CEOs aus 91 Ländern teilgenommen.

35 Prozent der AWM-CEOs erwarten 2019 ein sinkendes Weltwirtschaftswachstum. 2018 waren es nur 10 Prozent.

27 Prozent rechnen 2019 mit einer gleichbleibenden Weltkonjunktur – 13 Prozent weniger als bei der Umfrage im Vorjahr. Und 38 Prozent glauben an ein stärkeres Wirtschaftswachstum; im 2018 waren es 50.

Fast alle CEOs erwarten Umsatzsteigerungen

Ein getrübter Weltkonjunktur-Optimismus schmälert jedoch kaum die Wachstumshoffnungen der befragten CEOs von Vermögensverwaltern für ihre Unternehmen:

Insgesamt 82 Prozent von ihnen rechnen für 2019 mit steigenden Umsätzen. Nach den drei Jahren bis 2021 befragt, sind es sogar 86 Prozent. Als wichtigste Gründe dafür sehen sie organisches Wachstum (71 Prozent), Effizienzsteigerungen (68 Prozent) und neue Produkte und Services (61 Prozent).

Gerald Gonsior, Asset & Wealth Management Leader bei PwC Deutschland, sagt dazu:

„Trotz volatiler Kapitalmärkte und Niedrigzinsumfeld bieten sich für Asset und Wealth Manager nach wie vor vielversprechende Wachstumschancen.

 

Seite 2: Amerikas Ausrichtung beeinflusst die Entwicklung nach wie vor

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