Wirecard: Droht jetzt der BaFin Ungemach?

Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am vergangenen Montag verboten hat, Short-Positionen bei Wirecard aufzubauen, sind große Teile der Marktteilnehmer offensichtlich verunsichert.

Stein des Anstoßes: Die BaFin verhängte vergangenen Montag ein Verbot für Leerverkäufe auf die Wirecard-Aktie.

In der Story um Wirecard öffent sich offenbar ein neues Kapitel. Wie das Finanzportal onvista erfahren hat, sind Investoren wie der britische Hedgefonds-Manager Crispin Odey skeptisch, inwieweit die Behörde zu diesem Schritt berechtigt war. Er ist der Meinung, dass sich die BaFin angreifbar für Klagen mache, da sie sich sein müsse, dass bei den Mitarbeitern von Wirecard kein Fehlverhalten vorliege. Er schloss laut onvista nicht aus, den Sachverhalt gerichtlich prüfen zu lassen.

Während in den USA bereits die Chancen von Sammelklagen gegen den Bezahldienstleister aus Aschheim geprüft werden, ermittelt nunmehr gegen einen Journalisten der Financial Times. (fm)

Foto: Shutterstock

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