13. Februar 2020, 09:58
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Schlechteste Investments: Wie Scheichs, Lottogewinner und Trump Milliarden versenkten

Verluste in Milliardenhöhe, Insolvenzen und gescheiterte Geldanlagen von Mohammed bin Salman, Donald Trump, Nicolas Cage und Lotto-Gewinnern: Kryptoszene.de zeigt in einer exklusiven Infografik die schlechtesten Investments.

Trump in Schlechteste Investments: Wie Scheichs, Lottogewinner und Trump Milliarden versenkten

Auch Milliardär Donald Trump war mit seinen Investments nicht immer erfolgreich.

Wenige Wochen bevor sich der Tesla Aktienkurs im Januar 2020 vervielfachte, verkaufte der Staatsfonds Saudi-Arabien unter Leitung von Mohammed bin Salman 8,2 Millionen Aktien des Elektroauto-Pioniers. Hätte sich der Kronprinz noch kurze Zeit in Geduld geübt, hätte der Verkauf rund 5,5 Milliarden US-Dollar mehr eingebracht, wie aus der Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Auch der amtierende US-Präsident Donald Trump erlebte schon zahlreiche missglückte Deals. So erwarb er 1988 die Fluggesellschaft „Eastern Air Shuttle“, welche rasch vom Erdboden verschwand und nie Profite abwarf. Ferner meldeten vier seiner Casinos Insolvenz an. Dennoch besitzt er inzwischen laut „Forbes“ ein Vermögen von 3,1 Milliarden US-Dollar. Die Krux: Nach Berechnungen von Kryptoszene.de könnte er inzwischen bereits auf ein Vermögen von rund 9,3 Milliarden US-Dollar blicken, wenn er sein damaliges Kapital in Höhe von 500 Millionen Dollar im Jahr 1982 schlicht und einfach in den DAX investiert hätte.

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Der Schauspieler Nicolas Cage wiederum hatte zeitweise massive Geldprobleme – und dies, obwohl er über die Zeit mehr als 140 Millionen US-Dollar an Gagen verdiente. Er ließ sich auf hochspekulative Investments ein. Um die daraus resultierenden Schulden zu begleichen, musste er zahlreiche Immobilien, darunter ein Schloss in Bayern, verkaufen.

Allerdings sind auch wenig prominente Personen nicht vor unguten Investments gefeit: so verlor ein österreichischer Lotto-Spieler nahezu seinen kompletten Gewinn. Die sechs Richtige bescherten ihm 1,5 Millionen Euro. Hiervon verprasste er allerdings 1,46 Millionen im Online-Casino. Seine Reaktion: er verklagte die Spielstätten – bisher allerdings erfolglos.

„So kurios manch missglücktes Investment auch scheinen mag“, so Kryptoszene Analyst Sebastian Schuster, „letztlich ist niemand vor Fehlentscheidungen an der Börse gefeit. Der massive Ausverkauf der Tesla Aktien seitens des saudischen Staatsfonds erfolgte beispielsweise sicherlich zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, allerdings rechneten zu dieser Zeit nur die Allerwenigsten mit einer derartigen Tesla-Rally“.

Foto: Shutterstock

 

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