Bank of Japan: Anteil der Bilanzsumme am BIP sinkt erstmals seit 2 Jahren

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Hauptgebäude der Bank of Japan in Tokio

Die EZB und die FED liegen annähernd gleichauf, zumindest wenn ihre Bilanzsummen in den Blick geraten. Die EZB weist aktuell eine Bilanzsumme von 7,56 Billionen Euro aus (Stand: 23. April 2021) – ein Plus von 0,48 Prozent bzw. rund 36,0 Milliarden Euro zur Vorwoche. Bei der FED lag der Wert zuletzt bei 7,78 Billionen US-Dollar (-39,99 Milliarden Euro bzw. -0,51 Prozent im Vergleich zur Vorwoche). Die Bank of Japan liegt bei 714,23 Billionen Yen (ca. 5,4 Billionen Euro).

Basierend auf den Zahlen für das erste Quartal 2021 beträgt der Anteil der Bilanzsumme der EZB am Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone inzwischen 58,05 Prozent. Vor einem Jahr wurde der Wert noch mit lediglich 36,42 Prozent angegeben, vor fünf Jahren sogar nur mit 18,96 Prozent. Bei der FED liegt der Bilanzsummenanteil am BIP der USA aktuell bei 34.87 Prozent (Q1/2021). Auch hier der Blick auf den Vorjahreswert: 24,37 Prozent. 

Bank of Japan: Anteil am BIP fällt auf 123,03 Prozent

Wer das für hoch hält, kommt nicht umhin, die Zahlen der Bank of Japan heranzuziehen. Jene weist 123,03 Prozent des BIP als Bilanzsumme aus (Stand: März 2021). Immerhin: Das ist der niedrigste Stand seit einem Jahr. Im letzten Quartal 2020 lag der Anteil noch bei 130,27 Prozent. Außerdem die erste Senkung seit Q1 2019.

Die Berechnungen des Fachportals Tagesgeldvergleich.net erfolgen auf Basis aktueller Daten der entsprechenden Notenbanken. Die Veränderungen der Bilanzsummen werden wöchentlich berechnet. Alle aktuellen Daten finden sich unter https://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken/bilanzsummen-der-zentralbanken.html#bip

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