Anzeige
Anzeige
16. April 2013, 15:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fitschen ist neuer Präsident des Bankenverbands

Jürgen Fitschen (64), Co-Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee der Deutsche Bank,  hat zum 15. April 2013 das Präsidentenamt des Bundesverbands deutscher Banken übernommen.

Fitschen übernimmt Präsidentenamt beim Bankenverband

Jürgen Fitschen, Bankenverband: “Wir werden uns weiter für den Erhalt der Universalbank einsetzen.”

Sein Vorgänger, Andreas Schmitz, Sprecher des Vorstandes HSBC Trinkaus und Burkhardt, hatte das Amt seit 2009 inne. Fitschen dankte Schmitz für seine engagierte Präsidentschaft und seinen großen Einsatz: “Andreas Schmitz hat in einer turbulenten Zeit und einem zunehmend komplexeren Umfeld die Interessen der Branche als Präsident sehr gut vertreten und den Verband öffentlich sichtbar gemacht. Darüber hinaus hat er die Neuausrichtung des Bankenverbandes vorangetrieben. Der Verband ist heute hervorragend aufgestellt; das ist vor allem auch ein Verdienst von Andreas Schmitz.”

Der Vorstand des Bankenverbandes wählt den Präsidenten aus seiner Mitte für eine Periode von drei Jahren. Andreas Schmitz hatte das Amt sogar für vier Jahre ausgeübt, weil es ihm wichtig war, die interne Neuausrichtung des Bankenverbandes in Zeiten der Staatschuldenkrise eng zu begleiten.

Fitschen betont Stärke der Universalbank

Anlässlich seine Amtsantritts in Berlin sprach sich Fitschen für das deutsche Universalbankensystem aus. “Deutschland hat seit vielen Jahren und Jahrzehnten ein bewährtes Universalbankensystem. Es ermöglicht eine breite Risikostreuung und trägt damit zur Stabilität des Finanzsektors bei”, erläuterte Fitschen im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag. Das System passe genau zu den Bedürfnissen der Unternehmens- und Privatkunden. “Wir werden uns weiter für den Erhalt der Universalbank einsetzen – national wie international. Das Geschäftsmodell der Universalbank hat sich bewährt und als Stabilitätsanker erwiesen”, so Fitschen weiter.

Darüber hinaus betonte Fitschen, dass das Bankensystem in Deutschland aufgrund deutlich erhöhter Kapitalbasis und verbessertem Risikomanagement heute deutlich robuster dastehe als vor der Krise. Dort wo es Regulierungsdefizite gegeben habe, werde daran gearbeitet diese zu beseitigen. “In den letzten Jahren wurden die Regeln des Bankgeschäftes grundlegend überarbeitet und viele neue Regulierungsmaßnahmen ergriffen”, sagte Fitschen. Nun gelte es, die Umsetzung abzuwarten. Jede Maßnahme brauche ihre Zeit, um zu wirken.

 

Foto: Bundesverband deutscher Banken

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...