Finanzwissen: Ältere fühlen sich fit

In Sachen Finanzwissen fällt die Selbsteinschätzung älterer Menschen positiver aus, als die der Jüngeren, so eine Studie des Kreditanbieters Easycredit. Das Interesse der Jüngeren an Finanzangelegenheiten ist demnach allerdings auch nicht sehr groß.

Die Mehrheit älterer Menschen hält sich in Sachen Finanzen für gut informiert.

Der Studie zufolge gibt die große Mehrheit von 72 Prozent der über 50-Jährigen an, sich in finanziellen Dingen gut auszukennen. Deutlich weniger Befragte (59 Prozent) aus der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen beurteilen demnach das eigene Finanzwissen als gut. Zudem falle es jedem vierten Jüngeren schwer, den Überblick über seine Finanzen zu behalten. Bei den Älteren trifft das lediglich auf 15 Prozent zu.

„Die erste eigene Wohnung, der erste Job – die junge Generation betritt gerade in finanziellen Angelegenheiten in vielen Bereichen Neuland. Da ist es verständlich, dass sie damit eher Probleme haben als Ältere, die sich schon viele Jahrzehnte mit der Altersvorsorge und dem Vermögensaufbau beschäftigen“, kommentiert Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der Team Bank.

Kein Interesse an Geldfragen

Der Studie zufolge, sind sich die 20- bis 29-Jährigen fast ausnahmslos bewusst, dass sie sich mit ihrer finanziellen Absicherung auseinander setzen müssen. Dennoch sei nicht einmal jedem Zweiten dieses Thema sehr wichtig. Jüngere bevorzugen es demnach, Zeit mit dem Partner (69 Prozent), der Familie (63 Prozent) und Freunden (54 Prozent) zu verbringen.

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Für die repräsentative Studie ”Liquidität 50plus” hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Easycredit im Juni und Juli 2014 1.000 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren sowie 500 Bundesbürger zwischen 20 und 29 Jahren befragt. (jb)

Foto: Shutterstock

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