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19. März 2014, 09:00
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Best Ager fühlen sich fit in Finanzfragen

Die Mehrheit der Deutschen über 50 Jahre schätzt das eigene Finanzwissen als gut ein, so eine aktuelle Studie. Bei Möglichkeiten zur Finanzierung steigender Aufwände im Alter besteht bei den Best Agern demnach jedoch Beratungsbedarf.

Finanzwissen: Best Ager sind gut informiert

Zwei Drittel der Best Ager schätzen das eigene Finanzwissen der Studie zufolge als gut ein.

68 Prozent der Bundesbürger über 50 Jahre kennen sich nach eigener Einschätzung gut in Finanzdingen aus, so die Studie “Liquiditätsbarometer 50Plus” des Ratenkredit-Experten Easy Credit, für die das Marktforschungsinstitut Forsa 1.000 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren befragt hat. 31 Prozent der Best Ager bezeichnen sich demnach sogar als echte Kenner.

Der Studie zufolge trainieren viele Ältere ihr Finanzwissen, indem sie sich über die für sie wichtigen Themen laufend in den Medien informieren. Die Mehrheit behalte zudem die eigenen Finanzen ständig im Blick. Zwei Drittel der Best Ager prüfen demnach häufig die Kontostände und planen ihre Ausgaben so, dass sie ihren Dispokredit nicht in Anspruch nehmen müssen.

Best Ager investieren in Pflege

Viele Best Ager sind sich laut der Studie darüber bewusst, dass Gesundheit und Pflege Geld kosten und setzen daher Prioritäten. 47 Prozent von Ihnen wollen demnach in diesem Jahr Geld in die Gesundheits- und Pflegevorsorge investieren. 45 Prozent legen Geld für unvorhersehbare Kosten zurück.

Aufklärungsbedarf bestehe hingegen bei den Möglichkeiten zur Finanzierung steigender Aufwände im Alter. 41 Prozent der Best Ager rechnen der Studie zufolge in den kommenden drei bis fünf Jahren damit, dass es ihnen finanziell schlechter geht.

Sieben Prozent dieser Gruppe seien bereit, sich für Anschaffungen Geld zu leihen. Wenn zum Beispiel der altersgerechte Umbau der Wohnung ansteht, veräußern ältere Menschen einen Teil ihres Vermögens, auch weil ihnen nicht alle Finanzierungoptionen bekannt sind und sie die Risiken nicht einschätzen können, berichten die Studienautoren. (jb)

Foto: Shutterstock

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