15. August 2016, 10:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzinvestoren wollen IVG zu Geld machen

Der Immobilienkonzern IVG könnte bald an die Börse zurückkehren. Eine Gruppe von 30 Finanzinvestoren und Hedgefonds unter der Führung von Goldman Sachs prüfe derzeit den Verkauf oder einen Börsengang der Büroimmobiliensparte “Officefirst”, berichtet die “FAZ” unter Berufung auf eigene Informationen.

Ivg-zentrale-bonn-750 in Finanzinvestoren wollen IVG zu Geld machen

Die Unternehmenszentrale der IVG in Bonn

In Gesprächen loteten die Beteiligten aus, ob ein Börsengang mehr Geld einbringen kann als der Verkauf an einen Immobilienkonzern wie Alstria Office, hieß es in der Zeitung. Eine Entscheidung könne bis Mitte September fallen. Ein IVG-Sprecher bestätigte dem Blatt lediglich, die “Kapitalmarktfähigkeit” bis Ende des Jahres erreichen zu wollen.

In dem zu verkaufenden Geschäft seien Vermögenswerte von rund 3,2 Milliarden Euro gebündelt, darunter auch “The Squaire” am Frankfurter Flughafen. Wegen dieses Großobjekts war die einst größte deutsche Immobilienfirma IVG 2013 in Schieflage geraten, wurde insolvent und wurde 2014 von der Börse genommen.

Nicht in “Officefirst” enthalten sind demnach die mehr als 70 unterirdischen Gas- und Öl-Speicherstätten von IVG bei Wilhelmshaven. Die Energiespeicher gelten als schwer kalkulierbar und sind deswegen nicht Teil des zu verkaufenden Pakets. (dpa-AFX)

Foto: IVG

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kompositversicherung: Neue Konkurrenz durch digitale “Ökosysteme”

Digitale ‘Ökosysteme‘ der großen Technologie- und Internetkonzerne werden das Komposit-Privatkundengeschäft in Deutschland in den nächsten Jahren entscheidend prägen und bald einen Großteil der Gewinne beanspruchen. Der Wettbewerb wird sich dadurch deutlich verschärfen.

mehr ...

Immobilien

Baugenehmigungen: Verfehlte Wohnungspolitik lässt Zahlen sinken

Einmal mehr sind nach Erhebung des Statistischen Bundesamts die Zahlen für Baugenehmigungen in Deutschland erneut gesunken. Eine dramatische Entwicklung meint der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

mehr ...

Investmentfonds

Verschärfter Handelskonflikt wird globale Wachstumserholung verzögern, aber nicht verhindern

Die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China führt zu einer länger anhaltenden Handelsunsicherheit und wird das Vertrauen der Unternehmen und die Investitionen belasten. Beide Staaten dürften aber weiter an einem Abkommen interessiert sein, die von NN IP erwartete globale Erholung könnte sich jedoch etwas verzögern.  Ein Gastbeitrag von NN Investment Partners.

mehr ...

Berater

P&R: Vertriebshaftung wegen Anschreiben

Das Landgericht Berlin hat einen Finanzdienstleister zur Rückabwicklung der Investition eines Anlegers bei dem inzwischen insolventen Container-Anbieter P&R verurteilt. Zum Verhängnis wurde dem Vertrieb ein unbedachter Satz in einem Anschreiben.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A-“ für ProReal Deutschland 7

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet die von der One Group aus Hamburg konzipierte Vermögensanlage ProReal Deutschland 7 mit insgesamt 77 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

mehr ...

Recht

Bundesrat sagt ja zu E-Scootern 
- Das müssen Sie beachten

E-Scooter liegen voll im Trend. Neben den USA haben viele europäische Länder die elektrischen Tretroller bereits zugelassen. Nun zieht Deutschland nach. Am 3. April dieses Jahres hatte das Bundeskabinett die Zulassung von Tretrollern mit Elektromotor beschlossen. Heute folgte der Bundesrat. Arag Rechtsexperte und Rechtsanwalt Tobias Klingelhöfer erklärt, worauf man als Fahrer zu achten hat.

mehr ...