Umfrage: Bürger sparen lieber für Konsum als für Altersvorsorge

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Shoppen statt sparen: Die Konsumlaune scheint wieder vorhanden zu sein.

Viele Deutsche sind offensichtlich wieder bereit, eher Geld für den Konsum zurückzulegen, als als für die Altersvorsorge. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen.

Gelockerte Corona-Auflagen haben die Konsum-Lust deutlich steigen lassen. Im Gegenzug stehen die Sparmotive Altersvorsorge und Wohneigentum aktuell weniger im Fokus. Zu diesem Ergebnis kommt die Sommerumfrage der Privaten Bausparkassen.

Demnach erklären 53 Prozent der Bundesbürger, Geld für späteren Konsum auf die Seite zu legen. Im Frühjahr 2021 waren es 50 Prozent. Altersvorsorge nennen nur noch 50 Prozent der Bundesbürger als Sparmotiv. Im Frühjahr 2021 waren es noch 55 Prozent.

Wohneigentum kommt auf einen Wert von 39 Prozent – nach zuvor 45 Prozent. Das Sparmotiv Kapitalanlage wird weiterhin von 27 Prozent der Befragten genannt. Der Notgroschen erreicht sechs Prozent – nach sieben Prozent in der letzten Umfrage. Kantar befragte dazu Anfang Juni im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren.

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