Fondsbörse: Sonstige Assetklassen überholen Schiffsfonds

Seit Jahresbeginn 2014 hat die Fondsbörse Deutschland 1.219 Transaktionen mit einem Anteilsvolumen von 36,3 Millionen Euro ausgeführt (Vorjahreszeitraum: 1.252 Transaktionen mit einem Anteilsvolumen von 41 Millionen Euro).

Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG

Damit wurden nach Angaben des Unternehmens mehr als 90 Prozent der rund 1.300 öffentlich sichtbaren Zweitmarkt-Transaktionen im ersten Quartal über die Fondsbörse abgewickelt. In Bezug auf das nominale Handelsvolumen von insgesamt 47,8 Millionen Euro erreichte die Fondsbörse demnach einen Marktanteil von 75 Prozent.

Der durchschnittliche Transaktionskurs über alle Anlageklassen lag mit 44,8 Prozent des Nominalwertes auf dem Niveau des Vorjahresquartals (45,1 Prozent). Mit 41,7 Prozent gaben die Kurse im März wieder etwas nach, bewegen sich damit aber seit etwa sechs Monaten auf einem stabilen Niveau.

Immobilienfonds weiter vorn

Den größten Anteil stellten erneut Immobilienfonds mit einem nominalen Handelsvolumen von 21,7 Millionen Euro und 697 Transaktionen. Der durchschnittliche Kurs lag bei 49,6 Prozent und damit in etwa auf Vorjahresniveau. Zuletzt gaben die Kurse leicht nach und lagen im März bei 46,4 Prozent.

Leichte Belebung bei Schiffsfonds

Bei den Schiffsfonds wurden 185 Anteile mit einem Nominalvolumen von 6,8 Millionen Euro gehandelt. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das Volumen damit leicht rückläufig, in der monatlichen Betrachtung konnte allerdings im März wieder eine leichte Belebung festgestellt werden. Die Kurse lagen bei durchschnittlich 25,5 Prozent, gaben im März jedoch auf 22 Prozent nach.

Erstmals höher als bei den Schiffsfonds lag das nominale Handelsvolumen der sonstigen Anlageklassen mit 7,7 Millionen Euro und 337 Transaktionen. Die Kurse notierten auf einem stabilen Niveau von durchschnittlich 48,4 Prozent. (kb)

Foto: Fondsbörse Deutschland

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