Anzeige
3. März 2015, 10:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Antizyklische Schiffsfonds: Nur für risikofreudige Anleger geeignet?

Trotz der Ankündigungen zweier Emissionshäuser, dieses Jahr Schiffsfonds auflegen zu wollen, überwiegt in der Branche die Skepsis, was neue Beteiligungsangebote betrifft. Branchenexperten zufolge hätten “klassische Schiffsfonds als Ein-Schifffahrtsgesellschaft keine Zukunft”. Neue Strukturen müssten her.

Antizyklische Schiffsfonds

Dr. Thorsten Teichert, Lloyd Fonds: “Ich gespannt auf diese neuen Fonds, denn ich bin der festen Überzeugung, dass der klassische Schiffsfonds als Ein-Schifffahrtsgesellschaft keine Zukunft hat. Neue Strukturen müssen entwickelt werden, in die die Erfahrungen aus der Krise mit einfließen.”

“Wir haben in den letzten Jahren keine erfolgreiche Platzierung eines Schiffsfonds gesehen. Zurzeit ist der Markt tot, nachdem 2009 und 2010 viele Projekte gescheitert sind”, sagt Lars Heymann, Partner bei PKF Fasselt Schlage.

Aktuelle Anlegergeneration abgeschreckt

Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft ist von den Standorten Hamburg und Rostock aus seit Jahrzehnten für Reedereien und maritime Unternehmen tätig.

Heymann glaubt, dass die aktuelle Anlegergeneration abgeschreckt ist, was Schiffsbeteiligungen angeht. In diesem Jahr werden Investitionen nach seiner Einschätzung nur etwas für sehr risikofreudige Anleger sein, die Entwicklung sei noch sehr unsicher.

Ähnlich äußern sich langjährige Marktteilnehmer wie Hermann Ebel, Vorstandschef der Hansatreuhand Gruppe. Er sieht derzeit kein Interesse von Privatanlegern und Vertrieben an neuen Beteiligungsangeboten: “Es wird voraussichtlich eine ganze Weile dauern, bis sich die Vertriebe und die ‚normalen‘ Anleger von ihrem Schrecken erholt haben. Erst wenn die aktuellen Fondsschiffe dauerhaft saniert sind und wieder nachhaltig Ausschüttungen leisten, wird das Interesse zurückkehren.”

Seite zwei: Schiffspreise niedrig wie nie zuvor

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Ökoworld fordert Ablösung der VW-Führungsspitze

Auch nach der Ablösung von Matthias Müller als VW-Chef erneuert die Ökoworld AG den bereits Anfang Februar geforderten Rücktritt der gesamten VW-Chef-Etage. Denken und Empfinden der Vorstände und Aufsichtsräte der VW AG seien für die Menschen weltweit im 21. Jahrhundert nicht mehr tragbar.

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...