Anzeige
5. August 2015, 08:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Direktinvestments: Gute Absatzchancen durch Regulierung

Seit der Einführung des Kleinanlegerschutzgesetzes gestaltet sich der Vertrieb von Direktinvestments wesentlich komplizierter als vor der Regulierung. Dennoch befürchten die Produktgeber nicht, dass ihnen dieser Vertriebskanal “wegbrechen” könnte und blicken optimistisch in die Zukunft.

Container in Direktinvestments: Gute Absatzchancen durch Regulierung

Der neue Rechtsrahmen dürfte die Attraktivität von Container-Direktinvestments sogar noch steigern, da Investoren heute mehr denn je auf ein hohes Maß an Sicherheit bedacht sind.

Freie Vermittler, die Direktinvestments vermitteln, benötigen jetzt eine Gewerbeerlaubnis als Finanzanlagenvermittler gemäß Paragraf 34f Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 Gewerbeordnung (GewO).

“Überschaubarer Aufwand”

Die Bundesregierung hatte zunächst keine Übergangsfrist für die nun erforderliche Sachkundeprüfung einräumen wollen. Doch der Finanzausschuss des Bundestags korrigierte dieses Vorhaben, jetzt sieht das Gesetz eine Frist bis zum 15. Oktober 2015 vor, danach muss die Erlaubnis nach Paragraf 34f vorliegen.

Bislang verfügen zwar vergleichsweise wenig freie Vermittler über die jetzt erforderliche Gestattung. Dennoch befürchten die Produktgeber nicht, dass dieser Vertriebskanal “wegbrechen” könnte.

“Unsere Vertriebe erfüllen in der Regel die neuen Anforderungen”, erklärt Dr. Dirk Baldeweg, Geschäftsführer des auf Container spezialisierten Initiators Buss Capital, ansonsten könnten diese “mit überschaubarem Aufwand” erfüllt werden.

Eventuell höhere Versicherungskosten werden die Vertriebspartner seiner Einschätzung nach eher treffen, da nicht jeder von ihnen Anlagen der Kategorie 3 im Angebot habe.

Seite zwei: Qualitative Weiterentwicklung des Vertriebs

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...