„AIFs bieten das größte Sicherheitsnetz“

Cash. sprach mit Eric Romba, Hauptgeschäftsführer des Sachwerteverbandes BSI, über die geplante digitale Informationsplattform des Verbandes und Neuerungen beim BSI-Summit 2016.

Eric Romba: „Wer ein reguliertes, transparentes und beaufsichtigtes Produkt will, der kommt an einem AIF nicht vorbei.“

Cash.: Herr Romba, Anfang des Jahres haben Sie im Interview mit Cash. die Erwartung geäußert, dass das Produktgeschehen in den nächsten Monaten deutlich an Fahrt aufnehmen wird. Ist dies in dem Maße geschehen, wie Sie es sich damals erhofft haben?

Romba: Bisher haben wir in diesem Jahr 21 neue Publikums-AIFs gesehen. 2014 wurden insgesamt 34 aufgelegt. Wir können also durchaus davon ausgehen, dass die Zahl der Produkte für Privatanleger in diesem Jahr leicht wachsen wird. 13 der neuen Produkte sind übrigens Immobilien-AIFs und neun der 21 stammen von Mitgliedern des BSI.

Cash.: Wann kann aus Ihrer Sicht wieder von einer Normalisierung des Marktes gesprochen werden?

Auf der vertrieblichen Seite gab es in diesem Jahr noch regulatorische Hemmnisse. Der Umgang mit dem NAV (Net Asset Value, Nettoinventarwert) und seine Berechnung haben Fragen aufgeworfen, die zu klären waren. Wir haben uns im Verband dafür eingesetzt, Einheitlichkeit zu schaffen und Standards zu setzen.

So wird es für den Vertrieb leichter, Produkte miteinander zu vergleichen und das Wesentliche an Informationen schnell zu erfassen. Im Austausch mit Banken und anderen Vertriebspartnern ist es uns gelungen, die dringendsten Fragen gemeinsam zu klären und zu lösen. Insofern spricht nichts dagegen, dass im kommenden Jahr der Vertrieb reibungslos laufen kann.

Die neuen AIFs stehen nicht nur im Wettbewerb mit anderen regulierten Kapitalanlagen, sondern auch mit Produkten, die nach Vermögensanlagengesetz oder als Direktinvestment angeboten werden. Wie sollen sich AIFs in dieser Gemengelage behaupten?

Wer ein reguliertes, transparentes und beaufsichtigtes Produkt will, der kommt an einem AIF nicht vorbei. Wir denken, dass diese Fakten jedem Anleger – und auch den Vertriebspartnern – bewusst sein müssen.

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Das größte Sicherungsnetz für Investitionen in Sachwerte bieten nun einmal AIFs. BSI-Vorstandsmitglied Andreas Heibrock hat im Frühjahr den Start einer digitalen Informationsplattform für Sachwertanlagen angekündigt. Was ist konkret geplant?

 

Seite zwei: „Die Branche muss sich Gedanken machen, wie sie neue Kunden gewinnt

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