Anzeige
Anzeige
10. Juni 2015, 11:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Solarfonds: Weniger Rendite, weniger Risiko

Solarfonds, die nach den Vorschriften des KAGB konzipiert wurden, sind bisher nicht aufgelegt worden. Ein wesentlicher Grund ist die stark gesunkene Einspeisevergütung in mehreren europäischen Staaten. Die Zukunft liegt laut Branchenexperten in kleinen dezentral strukturierten Projekten und großen Freiflächenanlagen.

Solarfonds

Neue Solarfonds werden nur noch vereinzelt außerhalb des KAGB aufgelegt, Ziel der Investitionen sind Bestandsanlagen.

“Europas Anteil am Fotovoltaikmarkt schmilzt weiter”, heißt es in einem aktuellen Solarmarktbericht der auf Fonds für institutionelle Investoren spezialisierten KGAL-Gruppe.

Fotovoltaik-Projekte außerhalb Europas

“Die Zukunft des Fotovoltaikmarktes liegt deshalb vor allem außerhalb Europas, in Amerika und Asien, in Afrika und Australien. Chile gehört zu den interessanten Ländern mit hohen Wachstumsraten im Bereich Fotovoltaik. Die Entwicklung zeigt, dass diese Märkte in den letzten Jahren enorm gewachsen sind.”

Bei KGAL ist man überzeugt, dass die Zukunft von großvolumigen Fotovoltaik-Projekten in den sonnenreichen Regionen außerhalb Europas liegt. In Deutschland wurden im Jahr 2014 angesichts der gekürzten Einspeisevergütung nur noch Solaranlagen mit einer Leistung von 1.900 MW installiert, das sind 75 Prozent weniger als im bisher besten Branchenjahr 2012.

Bestandsanlagen sind Investitionsziel

Neue Beteiligungsangebote werden in diesem Segment nur noch vereinzelt außerhalb des KAGB aufgelegt, Ziel der Investitionen sind Bestandsanlagen. So können Privatanleger mit dem Sun Asset 5 von Wattner seit März in die sechs bereits produzierenden Solarkraftwerke Bernburg, Burgstädt, Horka, Nardt, Sennewitz und Sollstedt investieren.

Die Kraftwerke erhalten eine durch das EEG gesetzlich garantierte Vergütung, die seit Inbetriebnahme für den Zeitraum von mindestens 20 Jahren gleichbleibend hoch ist. “Sicherer kann es aufgrund des in Deutschland sehr hoch eingeschätzten Bestandsschutzes nicht sein, da spielen aktuelle Investitionsbedingungen keine Rolle”, erklärt Vorstand Ulrich Uhlenhut.

Geplant ist, 11,2 Millionen Euro in Form von qualifizierten Nachrangdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022 einzuwerben. Wattner prognostiziert einen Zinssatz aus dem gewährten Darlehen von drei Prozent pro Jahr. Ab 2016 soll ein Tilgungsanteil hinzukommen, der zusammen mit dem Zins einen jährlichen Auszahlungsbetrag in Höhe von sechs Prozent ergibt.

Seite zwei: Geringere Renditen

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Rentenzahlungen ins Ausland steigen deutlich

Immer mehr Senioren beziehen ihre gesetzliche deutsche Rente im Ausland, die meisten von ihnen im europäischen Süden. Das berichtet die “Rheinische Post” unter Berufung auf Zahlen der Rentenversicherung. Demnach hat sich die Zahl der Rentenbezüge im Ausland seit 1990 von 780.000 auf 1,76 Millionen im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

CDU will Mietpreisbremse auslaufen lassen

Die CDU will sich einem Zeitungsbericht zufolge von der Mietpreisbremse verabschieden. Ziel sei es, sich bei Gesprächen über eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP auf ein Auslaufen der Mietpreisbremse im Jahr 2020 zu verständigen, berichten die “Stuttgarter Nachrichten” unter Berufung auf Unionskreise.

mehr ...

Investmentfonds

Bantleon gründet Beteiligungsgesellschaft für Technologie-Investments

Der Asset Manager Bantleon baut mit einer eigenen Beteiligungsgesellschaft das neue Geschäftsfeld Technologie-Investments aus.

mehr ...

Berater

Privatbank kündigt Riester-Sparpläne

Die Hamburger Privatbank Donner & Reuschel, eine Tochter von Signal Iduna, hat 130 Kunden mit einem Riester-Sparplan nahegelegt, in eine andere Riester-Versicherung des Iduna-Konzerns zu wechseln. Kunden, die dieses Angebot ablehnten, kündigte die Bank außerordentlich. Dies meldet das Wirtschaftsmagazin “Capital”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD-Umsetzung: Gut gemeint ist nicht gut gemacht

Das deutsche Umsetzungsgesetz zur IDD ist verabschiedet und tritt im Februar 2018 in Kraft. Trotzdem sind noch diverse Aspekte unklar. Es liegt noch eine Menge Arbeit vor allen Beteiligten, um die IDD-Umsetzung handhabbar und zu einem Erfolg zu machen.

mehr ...