Anzeige
28. September 2017, 16:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Oel & Gas kündigt Börsennotierung an

Die Deutsche Oel & Gas S.A. geht an die Börse. Die Notierung eines Teils der Aktien soll zunächst in Riga (Lettland) und drei Tage später auch in Deutschland erfolgen. Mit im Boot sitzen auch Anleger von Fonds und Namensschuldverschreibungen der Energy Capital Invest (ECI).

Deutsche-Oel-Gas-KLU-Plattform in Deutsche Oel & Gas kündigt Börsennotierung an

Förderanlage im “Kitchen Lights Unit”

Im ersten Schritt werden am 2. Oktober 2017 rund 219 Millionen Aktien der Klasse B in den Handel im “Baltic Alternative Market First North” der Nasdaq-Börse in Riga einbezogen, kündigt die Deutsche Oel & Gas (DOG) an. Am 5. Oktober 2017 soll der Handelsstart im Freiverkehr der Börsen Frankfurt, Stuttgart und am Handelsplatz Xetra erfolgen.

Im zweiten Schritt soll voraussichtlich bis Ende 2018 das gesamte Grundkapital, das derzeit noch aus fünf Anteilsklassen besteht, in Höhe von derzeit 500 Millionen Euro in den Handel im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden. Zusätzlich ist die Einbeziehung in den Prime Standard geplant.

ECI-Anleger als DOG-Aktionäre

Unter den Aktionären dürften auch Anleger der Stuttgarter Energy Capital Invest (ECI) sein, die über Fonds und Namensschuldverschreibungen insbesondere Investitionen der DOG in dem Fördergebiet “Kitchen Lights Unit” in Alaska (USA) finanziert haben. Im Oktober 2015 wurde beschlossen, die Zins- und Kapitalrückzahlungen in Form von Aktien der DOG vornehmen zu können.

Der heutigen Mitteilung zufolge hat die DOG im 1. Halbjahr 2017 einen Umsatz von 8,0 Millionen Euro und einen Überschuss von 558.000 Euro erzielt. Die Brutto-Fördererlöse, die nicht im Einzelabschluss der DOG enthalten sind, summierten sich demnach im Berichtszeitraum auf 17,1 Millionen US-Dollar. Die Gesamt-Erdgasproduktion lag bei 2,7 Milliarden Kubikfuß.

Zweitgrößter privater Erdgasproduzent in Alaska

Das Unternehmen habe sich bereits 2016 mit einer Jahresproduktion von 3,9 Milliarden Kubikfuß als zweitgrößter privater Erdgasproduzent in Alaska etabliert. Aktuell belaufe sich das Gesamtumsatzvolumen der bestehenden Gaslieferverträge auf kummuliert 700 Millionen US-Dollar.

An den bisherigen Gesamtinvestitionen von 800 Millionen US-Dollar hat sich der Mitteilung zufolge der Staat Alaska über Subventionen bislang mit rund 316 Millionen US-Dollar beteiligt. Zusätzlich stehen demnach weitere 165,55 Millionen US-Dollar noch zur Auszahlung aus; davon sind 142,15 Millionen US-Dollar bewilligt – weitere 23,4 Millionen US-Dollar stehen noch zur Einreichung und Genehmigung an.

Neben dem Ausbau der Erdgasproduktion treibe das Unternehmen parallel die Vorbereitungen für den Start der Erdölförderung voran. (sl)

Foto: Deutsche Oel & Gas

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Jeder zweite Versicherer Opfer von Cyber-Kriminalität

Die Fälle von Cybercrime in der Versicherungsbranche häufen sich. Mehr als jeder zweite Versicherer (53 Prozent) war in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal Opfer von Cybercrime.

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Preise entwickeln sich extrem unterschiedlich

Im vergangenen Jahr haben sich die Wohneigentumspreise in Deutschland überaus heterogen und weitestgehend verhaltener als im Vorjahr entwickelt. Das vermeldet aktuell der Immobilienverband IVD.

mehr ...

Investmentfonds

Raum für eine staatliche Kryptowährung?

Schweden plant, im nächsten und übernächsten Jahr die e-krona einzuführen. Darüber, ob man eine von der Zentralbank initiierte Kryptowährung braucht, sprachen Kerstin af Jochnick von der schwedischen Zentralbank und Professor Sandner von der Frankfurt School of Finance. Die ersten Eindrücke vom Faros Institutional Investors Forum.

mehr ...

Berater

Mitarbeiterpotenzial voll ausschöpfen

Unternehmen bleiben profitabel, solange sie ein erfolgreiches Vertriebsmanagement mit engagierten Mitarbeitern besitzen. Schätzungen zufolge geben Firmen daher pro Jahr 1.000 Euro pro Arbeitnehmer im Rahmen von Schulungsmaßnahmen aus.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Et hätt noch immer jot jejange: Wirtschaft unvorbereitet auf Brexit

Laut Theresa May ist der Gordische Knoten bei den Brexit-Verhandlungen durchschlagen. Ob der Kompromiss das britische Parlament passiert, darf bezweifelt werden, bringen sich doch Mays Gegner bereits in Position.

mehr ...