2. Februar 2017, 12:05
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Weniger Schiffe: MPC Capital steigert Umsatz und Gewinn

Der Hamburger Asset- und Investment-Manager MPC Capital AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 den Konzernumsatz um 13 Prozent auf 53,8 Millionen Euro gesteigert und das Schiffsportfolio weiter abgebaut.

MPC Capital Ulf Hollaender in Weniger Schiffe: MPC Capital steigert Umsatz und Gewinn

Ulf Holländer, CEO von MPC Capital

Das Vorsteuerergebnis (EBT) des MPC Capital-Konzerns stieg nach vorläufigen Zahlen um 38 Prozent auf 15,7 Millionen Euro und das Konzernergebnis 2016 auf 10,4 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Dadurch sowie nach zwei Barkapitalerhöhungen im Geschäftsjahr 2016 verbesserte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 42 Prozent auf 70 Prozent.

Das Volumen der gemanagten Sachwerte (Assets under Management / AuM) ging hingegen von 5,5 auf 5,1 Milliarden Euro Ende 2016 zurück. Dabei konnten der Mitteilung zufolge im Jahr 2016 rund eine Milliarde Euro an neuen Assets angebunden werden. Dem habe ein deutlicher Rückgang der AuM im Shipping-Segment gegenüber gestanden, bedingt durch Bewertungsveränderungen und Veräußerungen. Allein im August hatte MPC Capital ein Portfolio von Containerschiffen im Wert von rund 400 Millionen US-Dollar verkauft.

Asset Pipeline gut gefüllt

Die Asset-Pipeline der Gruppe sei weiterhin gut gefüllt, so die Mitteilung. Sie umfasse Projekte im Gesamtvolumen von über sechs Milliarden Euro, davon ein Drittel in der näheren Due-Diligence- beziehungsweise Verhandlungsphase. Der Schwerpunkt liege auf Immobilienprojekten in Deutschland, den Niederlanden und Südeuropa sowie auf Investments in Erneuerbare Energien und Industrieanlagen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Auf dieser Grundlage rechne das Unternmehmen für 2017 mit einem anhaltend soliden Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent sowie einem überproportionalen Ergebnisanstieg. “Die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr unterstreicht, dass der MPC Capital die Neupositionierung als Asset Manager für institutionelle Investoren gelungen ist, und sie bildet eine stabile Basis für unser weiteres Wachstum”, so CEO Ulf Holländer.

MPC war einst eines der größten Emissionshäuser für geschlossene Fonds mit dem Schwerpunkt Schiffsbeteiligungen, hat sich aber nach Turbulenzen im Zuge der Schifffahrtskrise aus dem Publikumsgeschäft zurückgezogen. (sl)

Foto: MPC Capital

1 Kommentar

  1. Ein sehr guter Post, der alles ausreichend zusammen fasst. Das Speichern, Organisieren und Abrufen von Dokumenten alleine reicht heute nicht aus, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Nur wer Dokumentinhalte technologisch erschließt, kann Inhaltsdaten zu verwertbaren Geschäftsinformationen umwandeln. Deshalb eine gute Lösung ist die Nutzung von virtuellen Datenräume. Anstieg der Quantität von Computerbetrug und damit einige Raub von vertraulichen und anderen Aussagen sowie Werkstoffpleitee, was nur mit DDraum vermieden werden kann.

    Kommentar von DDraum — 13. Juli 2017 @ 12:43

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