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5. Februar 2018, 17:48
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Jagdfeld stockt Klage gegen Signal Iduna auf eine Milliarde Euro auf

Anno August Jagdfeld, einst führender Fonds-Initiator mit seiner Fundus-Gruppe, fordert einem Medienbericht zufolge nun eine Milliarde Euro von dem Versicherungskonzern Signal Iduna. Es geht um Schadenersatz wegen behaupteter Rufschädigung in Zusammenhang mit dem Berliner Hotel Adlon.

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Auslöser des Streits: Das Hotel Adlon in Berlin

Schon Mitte 2016 war bekannt geworden, dass Jagdfeld den Versicherungskonzern auf Schadensatz verklagt hat. Zunächst ging es um die Summe von 536 Millionen Euro. Nun berichtet “Bild” (online), dass Jagdfeld die Summe im Vorfeld des morgen (Dienstag) am Landgericht Dortmund fortgesetzten Prozesses auf eine Milliarde Euro aufgestockt hat.

Nach “Bild”-Informationen habe er ein Schriftstück an das Gericht senden lassen, in dem die Rekord-Summe geltend gemacht werde. Darin heiße es, dass die mit der Klage bezifferten Schäden und der entgangene Gewinn aus neuen Projektgesellschaften sich bereits auf eine Milliarde Euro summiert hätten.

Streit um Fundus Fonds 31

Hintergrund ist die unterplanmäßige Entwicklung des Funds Fonds 31, der das Adlon finanziert hat. Die Versicherung zählt mit fünf Millionen Euro Einlagen zu den Fonds-Investoren. Eine “Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger”, der die Versicherung beitrat, hat aus Sicht von Jagdfeld unter anderem in “Info-Briefen” an die Anleger falsche Behauptungen aufgestellt.

Durch eine “Rufmordkampagne” sei Vertrauen zerstört, die Genehmigung neuer Kredite erschwert und so ein erheblicher Schaden angerichtet worden, hieß es aus dem Unternehmen. Dies sei der Versicherung zuzurechnen. Anleger erwidern, sie hätten nur ihre Rechte zu wahren versucht. (sl)

Foto: Christian Mueller / Shutterstock.com

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