8. Oktober 2019, 11:24
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KGAL schließt Erneuerbare-Energien-Fonds für institutionelle Investoren

Die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG hat den Erneuerbare-Energien-Fonds KGAL ESPF 4 zum 30. September 2019 geschlossen. Die Investitionszusagen betragen 750 Millionen Euro.

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Symbolfoto.

Der Fonds hat bereits 280 Millionen Euro Eigenkapital für Projekte in sechs Ländern allokiert. Der KGAL ESPF 4 führte Mitte 2017 das erste Closing durch und tätigte Mitte 2018 den Erwerb des ersten Projektes.

Der Asset-Manager KGAL hatte das Closing zum Jahresende 2018 mit einem Platzierungsziel von 500 Millionen Euro vorgesehen. „Das Interesse der institutionellen Anleger hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, erklärt Florian Martin, Geschäftsführer der KGAL Capital GmbH & Co. KG. Deshalb habe man die Zeichnungsfrist verlängert und die Platzierungsobergrenze auf 750 Millionen Euro erhöht.

Bis 30. September 2019 haben insgesamt 32 institutionelle Investoren gezeichnet. Martin ergänzt: „Mit fast 600 Millionen Euro Zusagen internationaler Institutioneller hat sich unsere Investorenbasis nun deutlich erweitert.“ Der Fonds kann bis Mitte 2022 investieren, die Laufzeit endet 2026, kann jedoch zweimal um zwei Jahre verlängert werden.

Pipeline gut gefüllt

Der KGAL ESPF 4 investiert primär in Windkraft, Photovoltaik sowie in Wasserkraft in Europa. Möglich sind zudem Investitionen in weitere erneuerbare Energie- und Speichertechnologien sowie Netzinfrastruktur. Die KGAL verfolgt dabei eine Core-Plus-Strategie, die gezielt Greenfield- und Brownfield-Investments kombiniert.

„Wir profitieren davon, dass wir flexibel die gesamte Wertschöpfungskette abdecken können“, erklärt Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Investment Management. Bislang habe der Fonds 280 Millionen Euro an Eigenkapital für jeweils zwei Projekte im Betrieb, im Bau und in der Projektentwicklung allokiert. Dies entspricht einer Kapazität von circa 350 Megawatt.

Darüber hinaus sei die Pipeline gut gefüllt, betont Alexander Rietz, der Portfolio Manager des KGAL ESPF 4: „Über Exklusivitätsvereinbarungen haben wir uns den Zugriff für weitere 1.000 Megawatt in verschiedenen Ländern gesichert.“ Das anvisierte Portfolio erlaubt eine gute Diversifizierung nach geografischen und technologischen Gesichtspunkten sowie entlang der Wertschöpfungskette. Zudem spiegelt das Portfolio die „hybride“ Zielstruktur des Fonds wider; Erzielung einer attraktiven Nettorendite bei gleichzeitiger kontinuierlicher Ausschüttung.

Investoren aus 13 europäischen und asiatischen Ländern

Die KGAL hat ihr internationales Investorennetzwerk deutlich ausgebaut. „Wir sind stolz darauf, dass wir insgesamt 32 institutionelle Anleger aus 13 Ländern gewonnen haben, darunter zahlreiche Blue Chip Investoren“, erklärt Senior Sales Director Tim van den Brande. Rund ein Viertel der Investoren kommt aus Deutschland, drei Viertel kommen aus dem Ausland, wobei niederländische und französische Investoren besonders stark vertreten sind.

Foto: Shutterstock

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