15. Februar 2019, 15:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Private Equity: Immer mehr Geld am Markt

Von Gegnern zu Partnern – selten hat eine Anlageklasse einen so fulminanten Imagewandel erlebt wie Private Equity. Zehn Thesen zu den aktuellen Trends.

Gastbeitrag von Alexander Binz, Circle Eleven

Private Equity: Immer mehr Geld am Markt

Unternehmen die sich mittels Private Equity finanzieren, entwickeln sich auch in Zeiten von Finanzkrisen besser als andere Firmen.

“Die goldenen Zeiten sind vorbei” – nach Ausbruch der Finanzkrise 2008 waren sich Experten einig: Private Equity (PE) hat die besten Zeiten bereits hinter sich. Wie falsch sie mit dieser Prognose lagen, zeigt ein aktueller Blick auf die Branche.

Keine zehn Jahre nach dem globalen Crash hat sich die Anlageklasse unlängst zum profita- blen Mainstream-Investment gemausert – und das schlechte Image gleich mitabgelegt.

So vielfältig wie die Gründe für diese Entwicklung sind, so komplex ist auch die Investmentform selbst. Sie zählt zu den illiquiden Anlageklassen: PE-Fonds investieren in verschiedene Unternehmen, helfen bei der Umstrukturierung und ziehen ihren Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung nach frühestens fünf bis zehn Jahren.

Dabei gilt es nicht nur, einen langen Atem zu haben. Vor allem eine genaue Analyse der aktuellen Branchenentwicklungen trägt zu einem erfolgreichen Investment bei. Die zehn wichtigsten aktuellen Trends:

1. Die Investitionssummen steigen weltweit an

Während sich 1995 die Assets under Management (AuM) auf rund 200 Milliarden US-Dollar beliefen, haben sie sich inzwischen mehr als verzehnfacht. Laut dem Analysehaus Preqin betrug das Investitionsvolumen im Juni 2017 weltweit 2,83 Billionen US-Dollar.

Was den Markt prägt, sollten umgekehrt auch Anleger beachten: Lieber mehr Kapital in wenige PE-Manager investieren als wenig Geld in große Teams stecken. Das erhöht sowohl die Disziplin bei der Fondsauswahl als auch den Einfluss der Fondsmanager.

Seite zwei: Kapitalbindung ist kein Nachteil

Weiter lesen: 1 2 3 4 5

Ihre Meinung



 

Versicherungen

ADAC verschärft Wettkampf in der Autoversicherung

Der Wettbewerb der Autoversicherer wird in der diesjährigen Wechselrunde schärfer: Der ADAC tritt ab 1. Oktober mit neuen Kfz-Policen an, wie der Autoclub mitteilte. Das Ziel: Nummer eins unter den 20 Millionen ADAC-Mitgliedern werden, wie Marion Ebentheuer, Chefin der ADAC Versicherung AG, sagte. Verkauft werden die ADAC-Policen aber auch an Nichtmitglieder.

mehr ...

Immobilien

Immobilienmakler: Für Mehrheit der Eigentümer unverzichtbar

Knapp 69 Prozent würden einen Makler engagieren, wenn sie als Verkäufer die Maklergebühren in Zukunft selbst tragen müssten. Auch die Immobilienbewertung findet primär online statt. Ein hoher Erlös steht für die Verkäufer in der Priorität vor der schnellen und reibungslosen Verkaufsabwicklung. Was die Studie von ImmobilienScout24 noch zeigt.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

“Dann ist es vorbei”: Finnland setzt Johnson Frist beim Brexit

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne hat dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Frist bis zum Monatsende gesetzt, um Änderungswünsche am Brexit-Abkommen einzureichen.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...