Studie: Automatisierte Geldanlage breitet sich aus

Geldanlageroboter im Internet setzen sich einer Studie der Deutschen Bank zufolge auch in Deutschland immer mehr durch. Roboter, die Vermögen meist breit über Indexfonds investieren, verwalteten 2018 rund 3,8 Milliarden Euro Kundengelder.

Geldanlageroboter haben im schwierigen Börsenjahr 2018 solide abgeschnitten.

Damit habe sich das Volumen seit dem Jahr 2016 mehr als verzehnfacht, heißt es in dem am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Papier.

Zuletzt hatten Marktbeobachter die verwalteten Kundengelder hierzulande auf mehr als zwei Milliarden Euro geschätzt.

Wie funktionieren die Roboter?

Bei Anlage-Robotern geben Sparer zunächst an, welche Anlagezeiträume und welche Risikoneigung sie haben. Danach wird das Geld über Fonds und mehrere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien weltweit investiert.

Manche Anbieter passen das Portfolio automatisch an, wenn Börsenrisiken wachsen oder Sparziele verletzt werden könnten. Die Firmen verlangen meist Gebühren von unter einem Prozent.

Seite zwei: Vermögen verteilt sich auf wenige Anbieter

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