3. Januar 2019, 12:10
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UDI-Gründer gibt seine Gruppe in neue Hände

Die te management Gruppe übernimmt große Teile der UDI-Gruppe vom Gründer und bisherigen Alleingesellschafter Georg Hetz. Sie will das Unternehmen, das zuletzt Marktführer bei Erneuerbare-Energie-Projekten für Privatanleger war, unter einer neuen Marke fortführen.

Stefan Keller in UDI-Gründer gibt seine Gruppe in neue Hände

Stefan Keller will mit UDI künftig auch Wertpapiere wie zum Beispiel Anleihen anbieten.

Hetz hatte die auf Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien und energieeffizienten Gebäude spezialisierte UDI-Unternehmensgruppe vor 20 Jahren gegründet und seitdem geführt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilt das Unternehmen mit.

Die in Roth bei Nürnberg ansässige UDI war nach der Cash.-Hitliste der Sachwertanbieter im Jahr 2017 mit 31,4 Millionen Euro platziertem Kapital der größte Anbieter von Kapitalanlagen für Privatanleger in der Branche der Erneuerbaren Energien. 2018 gerieten allerdings zwei Vermögensanlagen (Nachrangdarlehen und KG-Beteiligung) wegen der Insolvenz einer Biogas-Projektgesellschaft in Schwierigkeiten.

Nicht vom derzeitigen Kaufübergang umfasst ist der Mitteilung zufolge jedoch die UDI Bioenergie GmbH, ein Projektentwickler und Betreiber von Bioenergieanlagen mit einem Anlagenportfolio von 18 Bioenergieanlagen in Deutschland und Italien.

Nachhaltige Projekte bleiben Schwerpunkt

Stefan Keller, geschäftsführender Gesellschafter der te management Gruppe aus Aschheim bei München, kündigt den weiteren Ausbau der UDI-Gruppe an. Dazu werde erheblich in das Unternehmen investiert.

Nachhaltige Projekte bleiben demnach der Schwerpunkt bei UDI. Keller plant aber eine Reihe von Veränderungen: “Wir werden uns breiter aufstellen und mehr Produktvielfalt anbieten. Das gilt für die Art der Finanzinstrumente ebenso wie für die Investitionsobjekte.” So plane die UDI-Gruppe ab dem nächsten Jahr, neben Vermögensanlagen auch Wertpapiere, wie beispielsweise Anleihen, anzubieten und schaffe dafür die rechtlichen Voraussetzungen.

Seite 2: Neue Marke ab dem Frühjahr

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