Hep tütet 600 Megawatt Solar-Projektvolumen in den USA ein

Hep, ein baden-württembergisches Unternehmen für Solarparks und Solarinvestments, erweitert die Aktivitäten in den USA und hat sich mit dem lokalen Projektentwickler Solops auf eine zu entwickelnde Gesamt-Kapazität von 600 Megawatt in den nächsten drei Jahren geeinigt.

Hep-Referenzanlage

Einer Unternehmensmitteilung zufolge verkünden Hep und Solops den Abschluss einer strategischen Partnerschaft mit dem Ziel der Entwicklung von jährlich 200 Megawatt an Solarprojekten. Solops ist demnach ein Projektenwickler im Bereich Solarenergie mit Sitz in New Jersey. Seit 2010 hat das Unternehmen über 850 Megawatt an Solarprojekten auf dem US-amerikanischen Markt entwickelt.

„Mit Solops erweitern wir unsere Expertise und Vernetzung im Nordosten und der mittel-atlantischen Region der Vereinigten Staaten“, erklärt Dr. Alexander Zhou, Senior Vice President von Hep für den Bereich Nordamerika. 

Platz 2 der Top-Solarmärkte

Die USA befinden sich den Angaben zufolge aktuell auf Platz 2 der Top-Solarmärkte weltweit. Entscheidungshoheit bezüglich der Energiepolitik liegt auf Bundesstaaten-Ebene, die vereinzelt hohe Zuwachsraten von Projekten im Bereich Erneuerbarer Energien verzeichnen. Seit 2016 liegt der jährliche Zubau von Solarenergie in den USA bei über 10 Gigawatt. Analysten der US-amerikanischen Forschungseinrichtung BloombergNEF gehen davon aus, dass der Anteil Erneuerbarer Energien am Energiemix 2050 bei 43 Prozent liegen wird.

Hep entschied sich bereits 2019 für einen Standort in Portland, Maine, sowie für eine strategische Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Projektentwickler ReNew Petra. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen in den nächsten drei Jahren Solarprojekte mit einer kombinierten Leistung von 300 Megawatt entwickeln.

North Carolina ist nach Kalifornien der Bundesstaat mit dem meisten Zubau von Projekten im Bereich Erneuerbarer Energien. Und New Jersey ist einer der Staaten, die sich Zubauziele von über 50 Prozent gesetzt haben, so die Mitteilung.

Foto: Hep

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