14. November 2005, 00:00
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Allianz: Trotz Gewinns Personalabbau

Die Allianz Versicherungsgruppe, Stuttgart/München, hat im 3.Quartal 2005 einen Gewinn von 794 Millionen Euro erwirtschaftet. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stieg der Gesamtumsatz um 5,2 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs im gleichen Zeitraum um 16,2 Prozent auf 5,9 Milliarden und der Gewinn nach auf 3,5 Milliarden Euro. Ein Plus von 25,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung kletterten die Beitragseinnahmen im 3. Quartal um 2,6 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Im Segment Lebens- und Krankenversicherung stiegen die gesamten Beitragseinnahmen geringfügig um 1,5 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro. Besonders wachstumsstark waren die Märkte Italien (plus 13,4 Prozent), Deutschland (puls 12,9 Prozent) und Frankreich (plus 10,3 Prozent). Das operative Quartalsergebnis wurde gegenüber den Vorjahresquartalen um rund 27 Prozent gesteigert. Der Quartalsüberschuss hat sich mehr als verdoppelt, von 164 auf 376 Millionen Euro.

Trotz guter Ergebnisse plant der Allianz-Konzern nach Informationen der Financial Times Deutschland, die Zahl seiner Geschäftsstellen in Deutschland von 120 auf deutlich unter 100 zu reduzieren. Die Reduzierung ist Teil der umfassenden Umstrukturierung der deutschen Allianz-Gruppe. Infolge des Umbaus denkt der Konzern offenbar auch über eine Kostenreduzierung durch Stellenabbau nach. Über genaue Zahlen schweigt sich der Konzern aus. Sollten die Brancheninformationen zutreffen, stünden bis zu 8.000 Stellen zur Disposition.

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