16. Juni 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Standard Life nennt Preisspanne für IPO

Der britische Lebensversicherer Standard Life Assurance Company, Edinburgh, hat die Preisspanne für den Mitte Juli 2006 geplanten Börsengang veröffentlicht. Nach Unternehmensangaben liegt der Ausgabepreis zwischen 210 bis 270 Pence (3,08 bis 3,96 Euro) pro Aktie. Vorzugsaktien werden mit einem Abschlag von fünf Prozent angeboten und sollen zwischen 199,5 und 256,5 Pence (2,92 bis 3,76 Euro) pro Anteil kosten.

Unternehmensangaben zufolge soll das IPO ein Volumen zwischen 4,35 und 5,25 Milliarden Pfund (6,22 bis 7,7 Milliarden Euro) haben und einen Kapitalerlös von rund 1,1 Milliarden Pfund (1,6 Milliarden Euro) bringen. Die neue Holdinggesellschaft, die Standard Life plc. soll den Geschäftsbetrieb der Standard Life Gruppe übernehmen und an der Londoner Börse im FTSE 100 Index notiert sein.Am 9. Juni hatte das Oberste Schottische Zivilgericht in Edinburgh die Demutualisierung genehmigt.

Bereits Ende Mai hat sich die Mehrheit der Mitglieder für einen Börsengang ausgesprochen. Standard Life ist bis dato noch der größte europäische Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und gehört zu den fünf größten Versicherungsgesellschaften in Großbritannien. Das Unternehmen hatte insbesondere im Jahr 2003 unter der Krise an den Aktienmärkte gelitten.

Anfang 2004 hatte der britische Lebensversicherer seinen Konzernchef Ian Lumdsen durch Sandy Crombie, den langjährigen Chef der hauseigenen Investmentgesellschaft, ersetzt. Zudem platzierte die Versicherungsgesellschaft an den Finanzmärkten eine nachrangige Anleihe über rund 750 Millionen Pfund (1,096 Milliarden Euro) und verkaufte Anteile am britischen Immobilienunternehmen Hemmerson für rund 350 Millionen Pfund (511 Millionen Euro). Die Schritte folgten Verhandlungen mit der britischen Finanzaufsicht FSA.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...