5. April 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Axa will 1200 Stellen streichen

Im Zuge der geplanten Fusion der Axa Deutschland, Köln, mit der DBV Winterthur, Wiesbaden, werden bis Ende 2009 rund 1.200 stellen gestrichen werden. Das ist fast jeder zehnte der Belegschaft beider Versicherer. Nach Angaben des Axa-Vorstandsvorsitzenden Frank Keuper, werde es aber keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Vielmehr gehe es um den Abbau von Doppelfunktionen. Zurzeit beschäftigen beide Gesellschaften in Deutschland insgesamt 12.288 Mitarbeiter, davon sind 10.380 Vollzeitangestellte. Rund 4.100 Mitarbeiter entfallen auf die DBV Winterthur und 8.200 Beschäftigte auf die Axa.

Wichtiges Ziel der Fusion sei es, die hohen Verwaltungskosten zu senken. Aktuell wenden beide Unternehmen jährlich 1,2 Milliarden Euro für ihre Verwaltung auf, bis 2010 sollen 120 Millionen Euro eingespart werden.

Besonders betroffen von den Kürzungen werde wohl der Standort Wiesbaden, Hauptsitz der DBV Winterthur, sein. Bis Ende 2009 werden etwa 750 bis 900 der insgesamt 1.500 Stellen wegfallen. Nutznießer wird der Standort Köln sein, denn 500 Angestellte der DBV Winterthur werden aus der Hauptverwaltung der hessischen Metropole nach Köln wechseln.

Das Konzept zur Umsetzung der Fusion solle spätestens bis Herbst dieses Jahres stehen, teilte Keuper mit. Bislang wurden der Vorstand und die zweite Führungsebene mit 74 Personen benannt. Nun soll die dritte und vierte Ebene mit rund 300 Mitarbeitern festgelegt werden.Weiteres Ziel der Fusion sei es, über dem Marktdurchschnitt zu wachsen. Aufholen will die Gesellschaft, indem sie künftig mehr Produkte über Makler und Banken vertreibt.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ersatzteile werden um fünf Prozent teurer: Treiben Hersteller die Preise?

Ersatzteile wie Scheinwerfer, Windschutzscheiben und Kotflügel sind in den letzten zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Zwischen August 2019 und August 2020 haben die Autohersteller die Preise im Schnitt um fast fünf Prozent erhöht, wie aus einer aktuellen Auswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht. Einige Ersatzteile wurden sogar noch teurer.

mehr ...

Immobilien

Studie: Homeoffice lässt Bürobedarf in Frankfurt sinken

Die zunehmende Verbreitung von Homeoffice infolge der Corona-Krise könnte laut einer Studie die Büronachfrage in Frankfurt einbrechen lassen. Mittelfristig werde der Flächenbedarf um 10 bis 14 Prozent des Bestands fallen, schätzt der Immobilienspezialist NAI Apollo. Im Extremfall werde der Rückgang 20 Prozent betragen, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Papier.

mehr ...

Investmentfonds

Die Fehlstarter unter den Superaktien

Die Aktienauswahl könnte so einfach sein, wenn Investoren eine Glaskugel hätten und wüssten, welche Titel sich in den kommenden zehn Jahren am besten entwickeln. Garantiert wäre die gute Performance trotzdem nicht. „In der Vergangenheit starteten manche ‚Superaktien‘ so holprig, dass einige Investoren wohl kalte Füße bekommen hätten“, sagt Sven Lehmann.

mehr ...

Berater

Project: Vertriebs-Chef wird Holding-Vize

Mit Wirkung zum 21. September 2020 ist Alexander Schlichting (45) vom Aufsichtsrat der Project Beteiligungen AG zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Holdinggesellschaft der Project Investment Gruppe ernannt worden. Der Holding-Vorstand wird damit von zwei auf drei Mitglieder erweitert.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ökostrom-Anteil in diesem Jahr bisher bei rund 48 Prozent

Nahezu die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland wurde in den ersten neun Monaten des Jahres aus erneuerbaren Energien gedeckt. Der Ökostrom-Anteil soll weiter steigen.

mehr ...

Recht

Reform der Mietspiegelverordnung sorgt für Quantensprung

Die Mietspiegelkommission der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. sieht den Gesetzentwurf zur Reform des Mietspiegelrechts als gelungen an.

mehr ...